#17 Vom Physio zum CEO – Wolf Harwath über Wachstum, Mitarbeiter & die Zukunft der Physiotherapie
Shownotes
In dieser Folge begrüßen Thomas und Hendrik einen ganz besonderen Gast: Wolf Harwarth, CEO der Milon Group und Mitgründer des Five-Konzepts. Vom ersten Job hinter der Theke im Fitnessstudio über die Ausbildung zum Physiotherapeuten bis hin zum erfolgreichen Unternehmer – Wolf teilt seine persönliche Reise und die wichtigsten Learnings.
Wir sprechen über:
- Wolfs Einstieg in die Fitness- und Therapiewelt
- Die Entstehung des Five-Konzepts und seine Verbindung zur Biokinematik
- Herausforderungen beim Aufbau eines Unternehmens – vom ersten Gerät bis zur Weltmarke
- Die Rolle von Therapie und Training aus einer Hand
- Unternehmerische Einblicke für Physiotherapeuten und Praxisinhaber
Ein inspirierendes Gespräch für alle, die über den Tellerrand schauen und ihre Praxis oder ihr Unternehmen zukunftsfähig aufstellen wollen.
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0: Musik]
0: Herzlich willkommen zum KWS Podcast. Wir, die KWS Unternehmensberatung haben es uns
0: zur Aufgabe gemacht, Physiotherapiepraxen dabei zu unterstützen, sich professionell,
0: profitabel und mit Perspektive aufzustellen. In diesem Podcast möchten wir so viel wissen
0: wie möglich aus unserer Gemeinschaft von über 150 Therapiepraxen mit euch
0: teilen und dadurch ein besseres Morgen in der Therapie schaffen. Viel Spaß beim Zuhören.
0: Hallo Thomas, da ist es wieder. Hallo Hendrik. Wir sind wieder da. Wir sind wieder da. Ja,
0: und ich freue mich heute sehr dabei zu sein. Ich bin froh, dass keiner von uns krank ist.
0: Ja. Und denn wir haben heute einen ganz ganz tollen Gast. Man sieht ih ja genau. Wir können
0: wieder nicht dran vorbeireden. Die Kameras sind an. Die keine Kamera jetzt haben bzw. uns nicht
0: sehen können. Wir werden es gleich auch sagen, wer neben uns hier sitzt, dann toller Gast, der
0: gestern aus Italien extra angereist ist. Also, ich bin sehr stolz dadrauf und freue mich sehr, dass
0: er da ist. Wolf Harward. Ja, schön, dass ich hier sein darf. Hallo ihr zwei. Ich habe es auch lange
0: nicht gesagt. Ich freue mich sehr auf die Folge, obwohl ich mich natürlich auf jede Folge freue,
0: aber auf diese ganz besonders. Schön, dass du hier bist. Danke, ehrt mich. Mhm. Ja, wollen wir
0: ins Thema einsteigen? Heute geht's viel um dich, Wolf. Ja, weil ich glaube nicht jeder kennt dich.
0: Äh, du bist zwar in der Fitnessszene sehr, sehr bekannt. Äh, ich weiß nicht, ob es in
0: der Physiozene ähnlich ist, aber heute wollen wir der Physiozene dich zugänglich machen, ne? Und
0: deswegen stehst du heute hier im Vordergrund, ne? Genau. Für die, die uns über die Kamera zusehen,
0: wir haben ja auch unseren tollen Bildschirm. Hier steht schon so ein bisschen so ein kleiner
0: Teaser auf die Folge vom Physio zum CEO. Ich hoffe, ich verdecke es nicht durch meinen Kopf.
0: Wolf, du bist CEO der Milon Group, aber hast mal angefangen als Trainer oder Rezeptionkraft im Gym.
0: Erzähl uns noch mal ein bisschen über dich und deinen Werdegang. Also, wenn wir so weit vorne
0: anfangen, tatsächlich, dann war es äh als 14, 15-Jähriger hinter der Theke im Fitnessstudio.
0: Und zwar kam das zustande. Ich habe damals bei den Gewichthebern in soching trainiert. Die
0: hatten überm klassischen Gewichtheben noch so ein Fitnessraum und da haben zwei Männer ihrenamtlich
0: Training angeboten, haben wir drei Mark pro Training bezahlt. Daran merkt man, dass wir alt
0: werden, Thomas. Ja, wir haben vorh schon über alt werden gesprochen und äh dann ähm wollte ich halt
0: gerne irgendwann in einem richtigen Fitnessstudio trainieren, weil die Möglichkeiten hal doch sehr
0: begrenzt waren und meine Eltern haben im Rückrad Don Esching trainiert. Das war damals schon, wie
0: man heute sagen wirklich tolles Gesundheitsstudio, Premiumstudio würde man heute sagen. Und meine
0: Eltern haben aber definitiv nicht die Kohle gehabt oder auch nicht den Willen gehabt,
0: das Geld auszugeben, dass ich da auch trainieren kann. Und dann habe ich mich dort beworben,
0: sozusagen, um da trainieren zu können. Ach krass. Ja, so war das. Und das war damals der Lutz,
0: mein mein erster Mentor, wenn man so will und erster Chef, der dann gesagt hat, na ja, du bist
0: eigentlich viel zu jung, aber irgendwie machst den guten Eindruck, wir probieren das mal. habe
0: ich dann hinter der Theke angefangen und bin also innerhalb von einem halben, dreiviertel Jahr, dann
0: hat er gemerkt, ja, der Junge ist nicht doof, hat mich da gefördert und dann habe ich super früh als
0: Trainer da gearbeitet, also ich würde sagen halbes Jahr, vielleicht war es auch ein Jahr später,
0: ist ein paar Tage her, so ganz genau, nagelt mich nicht fest, aber nach ganz kurzer Zeit habe
0: ich dann als Trainer mitgearbeitet und das war eigentlich so der Beginn meiner Fitnesskarriere,
0: wenn man so möchte. Ja. Mhm. Ja. Und du hast ja dann auch noch einen anderen Weg gewählt,
0: also ähm Fitness. Ja. Und du hast dann etwas verbunden. Heute sagt man ja Therapie und Training
0: aus einer Hand. Ja. Also du bist äh gelernter Physiotherapeut, ne? Genau. Warst der Grund, dass
0: du Physiotherapeut geworden ist, weil du in einem Fitnessstudio trainiert hast? Hat dich das dazu
0: animiert oder? Ja, also dann das ist jetzt schon ein bisschen größer zeitlicher Sprung und den den
0: muss ich ein bisschen erklären. Also ich habe äh angefangen als als Schüler sozusagen als Trainer
0: damit zuarbeiten und das hat mich von Anfang an extrem erfüllt, hat mir super viel Spaß gemacht
0: und der Lutz, der hat damals schon zum Walter Packi Kontakt gehabt. Walter Packi, vielleicht
0: manchen im Begriff, ein Arzt aus Freiburg, leider schon verstorben, der die Biokinematik damals so
0: als Behandlungsmethode ins Leben gerufen hat. Bis heute viel Relevanz in vielen anderen Konzepten.
0: Sein Sohn macht immer noch seine Klinik, die Packy Klinik gibt's immer noch, der Wolfgangpaki. Wir
0: haben viel Kontakt heute und der Lutz hat damals schon eben sehr physiotherapeutisch
0: über diese Packy Lehre im Studio gearbeitet. Ja, und ich habe dann sozusagen schon ganz ganz früh
0: das Behandeln gelernt. Heute kann ich das sagen, weil es verjährt. Ich habe also ganz ganz früh,
0: lange bevor ich Physiotherapieausbildung gemacht habe, habe ich diese myzialen Techniken würde man
0: heute sagen, beim Walterpaki abgeschaut. Muss man wirklich sagen, wir haben, wir sind mit
0: Kunden dahinfahren, die Probleme hatten. Der hat die behandelt, wir haben zugeschaut und zu Hause
0: haben wir selber probiert. Kann man wirklich so sagen. Und wahrscheinlich warst du dann von dem
0: Ergebnis wahnsinnig. Ich konnte Leuten helfen mit diesen Handgriffen, die ich da gelernt habe, die
0: in Rehakliniken waren, bei Zick Physiotherapeuten waren, bei Zick Ärzten waren und das hat mich als
0: junger Mensch extrem beeindruckt und daraus ist er dann später auch das Five Konzept entstanden. Also
0: aus dieser Packere, aus der Biokinematik haben wir dann später sozusagen die Geräte abgeleitet und
0: das ist natürlich zeitlich jetzt nicht innerhalb von einer Woche passiert, sondern da sind ein paar
0: Jahre ins Land gegangen und irgendwann stand ich vor der Entscheidung. Ich habe also mal kurz nach
0: dem Abi äh in in 2003 habe ich Abi gemacht und in 2003 haben wir auch das erste Fivegerät gebaut,
0: dass meine Idee hat, wie lange wir das schon machen. Und ich habe in der Zeit aber nach
0: meinem Abi dann erstmal freiwillig soziales Jahr gemacht. Oha. Weil ich war Kriegsdienstverweiger
0: wird ja leider gerade wieder äh relevant, aber da wollen wir nicht drüber reden. Lass lass uns nicht
0: abschweifen. Ähm ich war kriegs habe ich ein freiwillig soziales Jahr gemacht im Kinderheim
0: damals, was auch für mich sehr prägend und sehr gut war. Und dann habe ich ein halbes Jahr Mathe
0: und Volkswirtschaftslehre studiert. Mhte kann ich mir gar nicht vorstellen bei Ja, da siehst du mal.
0: Und eigentlich habe ich nur Mathe studiert, weil ich über Mathe mit meinem relativ schlechten Abi
0: in Volkswirtschaftslehre rein konnte und habe dann aber schon in diesem ersten halben Jahr gemerkt
0: auch die Volkswirtschaftslehre, dass es nicht meine Erfüllung ist, dass ich eigentlich dieses
0: Trainerthema, ich habe die ganze Zeit als Trainer weitergearbeitet in Donaching, bin immer nach
0: Freiburg gependelt und so, weil ich dort studiert habe und habe dann eigentlich während dem Studium
0: ganz schnell gemerkt, dass ich eigentlich mich in dieser Trainerwelt zu Hause fühle, die Menschen,
0: ich Ich habe damals eben schon behandelt, also auch Physiowelt mich zu Hause fühle,
0: wenn man so will. Und dann habe ich überlegt, was was machst du? Und dann habe ich tatsächlich
0: den Physiotherapeuten gemacht, weil ich auch verstehen wollte, warum die Dinge funktionieren,
0: die wir machen. Also, ich habe beim Packi diese Sachen abgeschaut, viel gelernt,
0: damit riesen Erfolge gehabt bei den Leuten mit den Übungen, mit der Behandlungstechnik,
0: aber ich habe es nicht verstanden. Also, ich hatte so ein so ein Muskelplakat an der Wand hängen,
0: das war alles, was ich über Anatomie wusste. Ich konnte mir dann grob herleiten, wo ich da wohl
0: jetzt gerade unterwegs bin, aber ich hatte keinen blassen Schimmer, also von der Theorie. Mhm. Und
0: dann habe ich quasi Physiotherapie damals noch eine Lehre, also gab es kein Studium,
0: war eine Privatschule bei uns in Schwenning, die Motima, Grüße gehen raus. Und dann habe ich
0: Physiotherapie gemacht. Hätte genauso gut auch ein BA Studium werden können an der DHFPG oder
0: so zum Fitnessökonom oder sowas. M Ich hatte nur dann von Anfang an, weil ich schon immer
0: so ein bisschen unternehmerisch drauf war, die Idee, ich ma die Physioausbildung und dann kann
0: ich mich selbständig machen und kann selber was machen. Das hat mich mehr abgeholt als jetzt so
0: ein Studiengang. So bin ich Physio geworden. Für mich klingt das nach Bestimmung total. Also es
0: muss man wirklich sagen, also das kann man jetzt so ein bisschen schwierig greifen, aber ich habe
0: wirklich schon viele viele Jahre sehr erfolgreich behandelt, bevor ich Physiotherapeut war. Also,
0: ich habe das Behandeln wirklich so ein bisschen in die Wiege gelegt bekommen. Ich habe dann sehr
0: sehr gutes Fingerspitzengefühl und wir haben es ja vorhin schon so spaßeshalber so ein bisschen
0: erzählt. Es ist jetzt immer noch eine Leidenschaft von mir. Das Behandeln kommt natürlich in meiner
0: jetzigen Rolle sehr sehr kurz und am Ende meines Lebens habe ich mir für mich fest so diese Vision
0: vorgenommen. Ich werde am Ende meines Lebens wieder an der Bank stehen, was vielleicht viele
0: jetzt nicht so nachvollziehen können, die zuhören. K. Berufung, so eine Leidenschaft äh bis heute
0: und auch jetzt, wenn ich ich behandel ja manchmal jetzt noch Freunde oder Geschäftspartner oder so,
0: wer mir gerade einfällt, vor ein zwei Jahren habe ich dem Alex Dillmann sehr geholfen,
0: der ein Problem hatte in der Halswirbelsäule. Möchte nicht so viel davon erzählen,
0: vielleicht möchte er das gar nicht. Ähm und für mich einfach ist es so begeisternd immer noch,
0: wenn dann jemand kommt mit einem massiven Problem, überall schon war, nichts hat geholfen,
0: Operationen stehen vielleicht im Raum und so und du machst mit den Leuten was, du zeigst ih
0: Übungen, du behandelst sie und es geht ihm wieder gut. Das fasziniert mich bis heute und ich stelle
0: mir vor am Ende des Lebens, wenn mir das mal alles vielleicht zu viel wird, dass ich dann wieder
0: ähm so ein bisschen in der Praxis stehe. auf dem Punkt gebracht. Physiotherapeut musst du sein. Ja,
0: ne? Ich finde äh das kannst du nicht werden, das musst du sein von deiner Grundhaltung und Grund.
0: Ich find schon ein Stück weit. Ja, also man kann sich viel fachlich aneignen durchaus, aber diese
0: Grundhaltung, Grundstimmung, ja, so wie ich gerade gesagt habe, man macht etwas aus Bestimmung. Das
0: ist hier ein Paradebeispiel dafür. Ja, für mich ist es wirklich äh zu einem ganz frühen Zeitpunkt,
0: also aus der Sache raus, ne? Das war für mich einfach so faszinierend. Da sind Leute bei dir,
0: die waren in der Rehaklinik wochenlang, wurden hoch und runter behandelt und nichts hat geholfen
0: und du machst mit denen was und die sagen: "Hey, jetzt geht's wieder Berg auf", ne? Das ist einfach
0: hat mich ganz ganz früh fasziniert und bis heute ist es geblieben. Also und am Ende auch in deiner
0: Weiterentwicklung insbesondere auch wenn es um wir sprechen ja gleich auch über Geräte über äh über
0: die Dinge, die du mit ja, ich sag mal, dein Wissen konntest du damit einbinden und hast damit der
0: Mensch et halt was Gutes getan, ne? Ja, total. Also das glaube ich kann man wirklich sagen,
0: dass wir da ein bisschen Karmapunkte gesammelt haben. Und jetzt bist du Physio geworden,
0: ne? aus dem besagten Gründen. Ja. Ähm du hast dich dann glaube auch selbständig gemacht als Physik,
0: ne? Ja, also auch um das mal so ein bisschen zeitlich einzuordnen, weil das auch für mich
0: manchmal ein bisschen schwierig ist. Also ich habe als 14-Jähriger angefangen im Studio zu arbeiten,
0: lass es 15 gewesen sein. Dann haben wir 2003 das erste Gerät gebaut und meinen Examen habe
0: ich gemacht, ich glaube in 2008. Mm. Ne, also da war auch noch eine Zeit dazwischen, wo wir Five
0: schon so in Markt gebracht haben, wo wir schon wo ich schon Skripte geschrieben habe, wo ich schon
0: diese Philosophie Ja. ja, diese Philosophie schon in die Welt getragen hab. Doch, doch, wir machen
0: das schon ganz lange. Und ähm dann irgendwann kam erst dieser Punkt, wo ich gesagt habe, jetzt jetzt
0: mache ich da eine Ausbildung, wo ich dann eben auch das ganze verstehe und und wirklich ja auch
0: in die Tiefe und es hat natürlich dann uns von der also von den Inhalten, die wir geschult haben,
0: von dem was uns so auch glaube ich bis heute ausmacht, dass wir nicht nur Geräte verkaufen,
0: sondern Konzept mitliefern natürlich auf ein anderes Level gebracht. schät die, weil du hast
0: einfach in der Physiotherapie gerade Anatomie, Physiologie, äh die ganze Krankheitslehre,
0: da hast du so viel gelernt, was du dann natürlich endlich verknüpfen konntest, ne? Es waren in der
0: Physeausbildung auch ein paar Sachen dabei, wo ich drauf verzichten könnte. So Schlingentischherapie
0: war jetzt nie mein Steckenpferd oder auch Hydrotherapie war jetzt nicht mein großes Ding,
0: ne? Mhm. Aber das hat schon alles auf ein neues Level gebracht und von der Entwicklung her,
0: du hast ja einen ähnlichen Weg gewählt wie ich. Äh ja, also bei mir war es ja so, ich habe ja
0: auch mit 13 angefangen im Fitnessstudio, weil mein Bruder ja 83studio aufgemacht hat damals,
0: ne? Und dann habe ich natürlich da auch ein Teil meiner Jugend verbracht, ne? Was mich am
0: Ende ja auch dazu gebracht hat, Physiotherapeut zu werden. Also ähnlich wie du habe ich mich da
0: auch weiterentwickelt. Aber spannend bei dir ist ja durch die Erfahrung, die du gesammelt hast,
0: die hast du ja auch immer wieder in die Weiterentwicklung auch der Geräte mit einbinden
0: dürfen, ne? Total. Ähm, also ich glaube, das ist etwas, was uns extrem ausmacht bis heute. Wir
0: haben diese Pfeiferäte am Anfang ja nur für uns gebaut. Also, wir wollten mit den Leuten bei uns
0: im Studio und wir hatten damals keine offizielle Physiotherapie, aber wir haben sehr viel an den
0: Leuten rum behandelt damals. Mhm. Und ähm wir haben diese Geräte am Anfang allein nur für uns
0: entwickelt. Also, wir haben ohne Walter Packi, ohne diese Biokinematikerfahrung gäbst es heute
0: alles nicht. Also, das ist mir ganz wichtig, das zu sagen. Das war nicht unsere Idee im Kern. Kurz
0: Zwischending. Ich muss das unbedingt loswerden. Ich habe so ein Bild im Kopf. Ich habe mal von
0: dem Packy ein Bild gesehen, da war dann, ich weiß nicht, ob es ein Patient war oder auch einfach
0: nur äh vielleicht ein Teilnehmer, ne, der hat da über so ein Baumstamm gelegen und hat dann diese
0: öffnende Übung gemacht nach hinten, aber es war ein nur Baumstamm. Ja, aber unser erstes Gerät hat
0: den Baumstamm nachempfunden. Ach krass. Und die Geschichte ist wirklich so, mein mein Partner bis
0: heute, der Christoph Limberger hatte ein schweren Bandscheibenvorfall, kam damit zu uns, wir sind
0: mit ihm zum Pucki gefahren, der Packy hat ih behandelt, hat gesagt: "Hey, du musst jeden Tag zu
0: mir kommen über diesen Baumstamm liegen." Und der Christoph hat für sich, weil er Schreinermeister
0: ist, den Baumstamm zu Hause nachgebaut, dass er da nicht hinfahren muss. Das war dann praktisch
0: das euer das war das erste Gerät, also es war ein reines Zufalls äh Produkt am Anfang und dann haben
0: wir dieses Gerät eben, wo es dem Christoph besser ging. Der hat sein Bandscheibenvorfall ohne OP
0: hinbekommen, wo alle Ärzte gesagt haben, du musst dich operieren lassen. Breitbasiger zentraler
0: Vorfall Richtung Rückenmark, ganz schlimm, ganz schrecklich, musst du unbedingt operieren. bis
0: heute nicht operiert und dieses Gerät war der Anfang, dass wir dann die Leute im Studio drüber
0: gelegt haben und ich hatte damals schon andere Ideen für Geräte, hatte aber nicht die Fähigkeiten
0: die so richtig zu bauen. Ich habe dann auch mal selber was zusammengezimmert, das konnst du nicht
0: verwenden und der Christoph hat halt dieses Wissen aus der Schreinerseite mitgebracht und
0: so haben wir dann über Jahre Lutz Christoph und ich zusammen dieses Gerätekonzept gebaut
0: und am Anfang wichtig nur für uns. Wir wollten es nicht verkaufen, wir haben da kein Business
0: drin gesehen, sondern wir wollten einfach mit den Leuten besser arbeiten können. Ein Beispiel dafür
0: in in der Bioinematik ist dieser Kniestand ganz wichtig. Also, du gehst auf die Knie, stckst die
0: Hüfte nach vorne und lehnst dich nach hinten, um die vordere Kette auf Länge zu bringen. Die Leute
0: können das nicht, weil die Hüfte ist so zu bei den meisten Menschen durchs Sitzen im Alltag und
0: so weiter, die haben die Ansteuerung gar nicht, dass es riesen Aufwand war, diesen Menschen diesen
0: Kniestand beizubringen und dann wollte ich ein Gerät, was das Gesäß vorne hält. Mhm. So,
0: das war der Anfang, so dass wir gesagt haben, wir brauchen da was, wo das diese Übung besser macht.
0: Und das, was ich vorhin auch sagen wollte an der Stelle, das macht uns, glaube ich, bis heute aus.
0: Wir haben z Jahre mit diesen Geräten in der Praxis gearbeitet. Also wir haben die Geräte
0: an den Patienten entwickelt, wenn man so aus der Praxis für die Genau. Und das merkst du bis heute,
0: das merkst du an der Biomechanik, das merkst du an so trivialen Dingen, wie das Polstermaterial ist,
0: wo du drauf kniest, weil wir wissen halt kann ich bestätigen, dass Leute nicht gerne knien. So, wir
0: wissen, dass die Leute, die ein Problem haben in den Knien Angst haben vor Knien. Eure Polsterung
0: ist besser als so manch anderes Gerät. Korrekt. Ja, schön, dass du es sagst. Da muss ich nicht
0: sagen. Also ich ja auch und ich möchte gar nichts über die anderen sagen. Habe ich übrigens von dir
0: gelernt, das ähm sondern es geht mir einfach nur darum zu sagen, dass wir wirklich entwickelt haben
0: aus diesem täglichen Arbeiten raus und das spürst du bis heute. Spannend ist ähm ich weiß nicht,
0: wie es bei dir war, bei meiner Ausbildung war der Part Training eigentlich sehr gering. Also genau,
0: eigentlich nicht existent und du bist ja auch weg von der Bank hin zum Training. So ähm das was
0: ich ja auch befürworte, mir für mich war es immer sehr wichtig, die Leute wieder in die Bewegung zu
0: bringen und sie da und ihnen die Bewegung nahe zulegen. Ja. Weil nur so auch Nachhaltigkeit
0: entsteht für, ne? war bei mir auch wieder ein bisschen ein Zufalls Produkt, weil wie ich vorhin
0: gesagt habe, ich bin ja ins Studio gegangen wegen meinem eigenen Training Willen. Also, ich habe
0: mein Leben lang Kampfsport gemacht, ich habe mit sieben mit Karate angefangen, später gewechselt
0: zu boxen, Kickboxen, habe lutere gemacht, auch wettkampfmäßig, also Ringen, Submission Wrestling,
0: wenn man so will. Äh habe dann auch ganz zum Schluss ein bisschen so Hobby Wettkämpfe MMA
0: gemacht und sowas und durch diese Leidenschaft für Training, die hatte ich also lange vorher
0: und diese Leidenschaft für Training ist mir als Therapeut natürlich geblieben und deshalb hatte
0: ich immer diese brutal enge Verbindung zu Training und natürlich bis heute jetzt auch verstehe ich es
0: auch inhaltlich, dass ich sage: "Hey, Therapie ohne Training macht gar keinen Sinn von der
0: Nachhaltigkeit her, aber ich hatte das Glück, dass ich halt schon ein Trainingsexperte war, wenn man
0: so will, aus eigenem Hobby raus, bevor ich mit der Physeausbildung überhaupt angefangen hab, weil ich
0: halt 10 Jahre als Trainer schon gearbeitet hatte und selber vor allem 10 Jahre trainiert hatte.
0: Jetzt gab's traditionell Krafttraining, Ausdauertraining, sicherlich gibt's auch
0: Yoga schon lange, lange, lange, viele tausende Jahre, aber ähm dieses Beweglichkeitstraining
0: oder Mobility, ja, es gibt ja viele Worte dafür, Fasien Training, ja, das haben wir den Packy zu
0: verdanken und das war wirklich seine Inspiration an der Stelle und du hast dann Geräte entwickelt,
0: wo genau das ja gefördert wird. Ja, Kraining, wenn man so sehen m Ja. Mhm. Und das hast du
0: sozusagen gemacht, während du als selbständiger Physiotherapeut in deiner eigenen Praxis
0: gearbeitet? Eigentlich noch als Schüler. Also eigentlich noch als Schüler, aber dann erst, also
0: wir haben die allerersten Geräte verkauft an Hilma Riesle. Grüße gehen raus in Furtwagen. War unser
0: erster Kunde, der an uns geglaubt hat. Ein ganz kleines Studio. Bis heute hat er das Studio noch.
0: Und äh 2005 haben wir zum ersten Mal diese Geräte, die wir gebaut haben, es waren, glaube ich,
0: damals sechs oder sieben Geräte, die wir bis dorthin fertig hatten, zum ersten Mal verkauft.
0: Und da haben wir gesagt, das funktioniert so gut in unserer täglichen Arbeit, dass wir das
0: eigentlich in die Welt tragen müssen. Und jetzt die Therapeuten, die uns zuhören und zuschauen,
0: äh erinnert euch mal zurück, wie 2003 4 5 noch die Philosophie war. Aufrichtung, Hohlkreuz,
0: Extensionsbewegung. Wir wurden gesteinigt mit unseren Ideen. Wir wurden gesteinigt. Das kann
0: sich heute keiner mehr vorstellen, weil durch Robert Schleib und wie sie alle heißen, dieses
0: ganze Fastientha und so das ja viel offener heute ist. Ganz viele Therapeuten arbeiten äh jetzt mit
0: Mhreflex und allem möglichen. Wir haben ganz viele Fastientechniken, myofasziale Techniken in der
0: Osteopathie und und das war damals noch nicht so präsent und wo wir die ersten Konzepte versucht
0: haben zu verkaufen, da da haben die Leute uns alle Schande gesagt am Anfang. Ja, also das war ein
0: steiniger Weg und äh ich habe die Praxis eröffnet ähm während meinem Staatsexamen tatsächlich,
0: also habe ich schon die Praxisräume und so weiter eröffnet und habe die Praxis auch betrieben bis,
0: kann ich dir ziemlich genau sagen, bis Ende 2012, Anfang 2013. Das war dann nämlich der Punkt, wo
0: wir so erfolgreich wurden mit Five, dass ich eine Entscheidung treffen musste. Ich habe es also die
0: ganze Zeit parallel gemacht. Wir konnten von 5 von 2003 bis 13 noch nicht leben. M ne? Also da haben
0: wir zwar immer mal was verkauft, da haben wir am Wochenende Schulungen, da haben wir das gemacht,
0: aber da habe ich noch von der Praxis gelebt, der Lutz vom Fitnessstudio und der Christoph
0: von seiner Schreinerei. Küchen hat der gebaut. Mhm. Ne. Und erst in 2013, wo wir das erste Mal
0: auf der Fibo waren, wurde die Firma dann so groß, dass wir von leben konnten. Mhm. 10 Jahre. Also
0: alle da draußen, die gerade was Neues aufbauen, nicht aufgeben, dran bleiben. So 10 Jahre dürft
0: ihr euch nehmen. Ich finde, wir sprechen ja gleich auch noch mal darüber. Heute ist das ja
0: im Weltunternehmen. Ihr verkauft ja weltweit, das kann man schon sagen. Spannend bei der Geschichte,
0: die du jetzt schon angesprochen hast, ist und das ist bei bei jeder Erfolgsgeschichte immer so,
0: insbesondere wenn es um Produkte und Leistung geht. Am Anfang wirst du belächelt, ja, dann wirst
0: du bekämpft, ja, und am Ende wirst du kopiert. Ja. Ja. Und dieser Weg ist immer wieder immer
0: wieder das gleiche. Also es ist und das ist das, was du gerade auch gesagt hast, ne? Also am Anfang
0: bist du bekämpft worden oder erst belächelt, dann bekämpft worden ganz viel belächelt und
0: dann bekämpft. bekämpft ist vielleicht ein großes Wort, aber du merkst schon, du hast schon gemerkt
0: damals, wenn wir irgendwo es war dann oft, ja, du willst was verändern, nehm das Hohlkreuz. Ja, ja,
0: das war wir haben halt einfach gemerkt, wenn wir mit den Leuten in die Hüftöffnung arbeiten und in
0: die Aufrichtung arbeiten, tut dann das sehr, sehr gut. So, also auch wenn ich jetzt ganz zurückgehe,
0: bevor ich überhaupt eine physiotherapeutische Wissen, keine Anatomie kannte, nichts,
0: wussten wir einfach nur, wir machen diese Bewegung mit den Leuten und es tut den gut. Das war unsere
0: heute würde man sagen Pro Science, ne? Also, weil wir halt in unserer Bubble in unserem Club, ja,
0: mit keine Ahnung, damals 1500 Mitgliedern haben wir gemerkt, unseren Mitgliedern geht's besser,
0: wenn wir das mit ihnen machen. Das war unser Wissen, was wir hatten und was uns auch da
0: durchgetragen hat. Und äh in der Zeit haben halt, wenn wir irgendwo das dann hinverkauft haben, oft
0: war es so, der Chef hat gesagt, Mensch, finde ich ein cooles Konzept, kaufe ich. Dann kamen wir zum
0: Team, da waren vielleicht Physiotherapeuten dabei, vielleicht Sportwissenschaftler und dann ging es
0: los, ne? Dann sagt, was hat er hier für ein Scheiß gekauft, ne? Weil er bringt ja hier die Leute um
0: hier in ins Hohlkreuz gehen und das noch unterlast und an den Gottes Willen, wie kann man sich da
0: rückwärts drüber legen? Und wenn die Leute ein Wirbelkleiten haben und ich weiß nicht was was da
0: alles für Ängste waren und das war schon tough am Anfang. Das war schon echt echt äh eine sehr sehr
0: taffe Zeit. Ja, dann wurde die Bros Science durch echte Science bestätigen. Na, das Thema mit der
0: Science ist bis heute noch ein Thema, weil es gibt eben und das hat ja der der Thomas gerade schon
0: ein bisschen angedeutet, wir machen ja eigentlich eine Verlängerung des Muskels, aber wir spannen
0: den Muskel gleichzeitig an. Also ein bisschen wie bei einer postisometrischen Übung, nur ohne Post,
0: also, ne? Also, ihr kennt diese postisometrischen, du drückst ein Patienten rein in der Position, der
0: spannt gegen und dieses Gegenspannen, das machen wir eigentlich im Pfeif die ganze Zeit. Mm. Und zu
0: dieser expliziten Übungsform gibt's eigentlich so gut wie keine Evidenz. Mhm. Das heißt,
0: wenn wir uns Evidenz anschauen, wo denübungen betrachtet wurden, Stretching oder irgendwas,
0: dann ist es nicht das, was wir machen. Das eins der großen Themen bis heute, auch wenn ich jetzt
0: an der Hochschule unterrichte oder so, weil wir wir unterscheiden in der normalen Trainingslehre,
0: wie du es gelernt hast, deiner DFPG, aktives dehnen, passives Dehnen, dynamisch und passiv. Ja,
0: die vier Sachen haben wir. Wir erfüllen keins davon. Ja. Ja, weil die aktive Dehnung, die
0: beschrieben wird in der Trainingslehre ist, wenn der Gegenspieler aktiv ist. Wir sind aber in dem
0: Muskel, der lang gemacht wird aktiv. Und das ist schon ein Thema, wo wir bis heute so ach kämpfen
0: wä jetzt viel gesagt, aber wo wir schon immer wieder, wo wir dann irgendwelche Therapeuten,
0: die mit uns arbeiten, Zeitungsartikel schicken oder irgendein Wheel aus dem Ding, wo dann gesagt
0: wird, denen bringt nichts bei, weil oder so, ne? Und dann ja, stimmt, aber ist nicht das,
0: was wir machen. Und die Gesetzmäßigkeiten, gerade was halt auf Fasien passiert oder auch in den
0: Sehenübergängen passiert, Unterlast oder in der passiven Dehnung sind halt zwei ganz verschiedene
0: Dinge und das ist bis heute so, dass es da nicht so viel Evidenz gibt tatsächlich, also wenn man
0: jetzt zugehört hat, dann wisst ihr was ich meine. dir spricht hier in der Chorifä. Du erwähnt es um
0: Trainingswissenschaft geht und nach all den Jahren wä es eine Schande, wenn ich mich nicht we nicht
0: gut ausg mit diesen Ding äh intensivst auseinander ganze Weile, aber wir müssen zusehen, dass wir
0: nicht so sehr in die Trainingswissenschaft abtriften. Ja, schwierig mit mir, ich geb
0: zu ganz schwer, aber lass uns mal zurückkommen zur zu seiner Geschichte businessmäßig, ne? Ja,
0: wir also vielleicht businessmäßig, um da die Geschichte lustig zu Ende zu bringen,
0: 2013 erste Fibo. Damals war ich noch eigentlich der einzige Verkäufer. Der Lutz hat schon auch
0: mal äh einen Auftrag geschrieben, aber ich war so der Maßgebliche, der fürs Unterschreiben da war,
0: ne, damals schon. Und dann habe ich an drei Tagen Fibo, den Sonntag zähle ich nicht mit, weil da
0: passiert nicht mehr viel, das kennt ihr, habe ich in drei Tagen Fibo Holz für 1 Million Euro
0: verkauft. Boah. Und das war dieser Startpunkt, wo ich dann auch die Entscheidung treffen musste, wie
0: geht's weiter? Praxis weitermachen, rein raus oder Vollgas auf Five. Und das war so der Startpunkt,
0: wo es eine Firma wurde, die die wirklich eine Relevanz hatte. Und ich hatte davor schon öfter
0: mal in dem Buch gelesen, ich habe immer schon viel gelesen und auch viel Businessbücher gelesen,
0: weil man ja irgendwie so als Unternehmer davon träumt, eben erfolgreich zu werden. Und habe ich
0: in irgendeinem Buch gelesen, dass Wachstum für eine Firma eine ganz große Gefahr ist.
0: Und ich habe das dann belächelt und dachte so: "Boah, das Problem hätte ich auch gerne." Ja,
0: dann hatte ich's und dann war es wirklich ein Problem, weil wir saßen, ich erinnere mich genau,
0: wir sind Sonntag Mittag heimgefahren von der oder Sonntagabend von der FIBO heimgefahren und unsere
0: Firma bestand damals aus drei Geschäftsführern und einem durchgerosteten Sprinter und dann
0: saßen wir zu dritt in diesem Sprinter, ich glaube, ich bin gefahren neben mir, Lutz und
0: Christoph und saßen in diesem Sprintern, haben uns gefragt, wie produzieren wir das eigentlich? Ja,
0: weil wir hatten gar keine Infrastruktur, um das alles abzubilden, ne? Und äh so ging es dann
0: los. Und dann haben wir die Firma ähm sehr schnell hochgezogen und sind dann auch wirklich, kann man
0: sagen, haben fast jedes Jahr, also ein paar Jahre lang den Umsatz verdoppelt. Also das war dann so,
0: wie kamt ihr eigentlich auf den Namen Pfeif? Das war am Anfang der auch lustige Geschichte.
0: Wir hatten ja verschiedene Trainer im Rückrad im Studio und dann haben wir gesagt irgendwie, wir
0: brauchen mal ein Standard, weil wir haben diese Fiveübung am Anfang als Strichmännchen gemalt. Ah,
0: jeder auf den Trainingsplan. Damals durftest du ja noch äh die Trainingspläne in Kateien haben,
0: weil war noch nicht so viel Datenschutz und Co. Und dann haben wir das immer alle gemalt
0: und irgendwan gesagt, wir brauchen Standard. D haben wir das einem Grafiker gegeben und der hat
0: das Logo gemalt, was wir bis heute haben, das da äh und hat gesagt, hier die fünf Übungen,
0: ich habe euch das mal zusammengefasst. Hohlkreuz. Genau, ich habe euch das zusammengefasst als
0: Pfeif und das euer Logo. Okay, also auch wieder eigentlich ein Zufallsprodukt. Da hat sich keiner
0: groß Gedanken gemacht. Ähm, Grüße gehen raus an Burghard Neuberger aus Schwenning oder Filling,
0: wo er seine Agentur immer noch hat, der das Logo damals gemalt hat und das Pfeif genannt hatte und
0: so kam das und dann ist die Firma eben Stück für Stück gewachsen und natürlich haben wir da dann
0: angefangen um das Unternehmerische, wir waren ja alle in dem Sinne keine Unternehmer, der Lutzt
0: schon ein bisschen, der hat sein Studio schon sehr erfolgreich gemacht über viele Jahre, aber das was
0: auf uns zukam dann an Aufgaben auf Firmenseite Mitarbeiter, Mitarbeiterführung, Buchhaltung,
0: Steuern, all diese Sachen. Wir sind dann in diesem Jahr, glaube ich, dreimal umgezogen. Kein Witz,
0: dreimal in größere Büroräume, weil wir gar keine Vorstellung hatten, wie viel Innendienst,
0: Buchhaltung, äh Produktion, Auslieferungsservice, was wir eigentlich brauchen. Da hatten wir
0: gar keine Vorstellungisationsstruktur. Keine Vorstellung Thomas, gar keine. Und dann dann
0: sind wir in ein Büro gezogen, weil davor haben wir es aus dem Rückrad raus, dem Fitnessstudio,
0: das hat ein Office, da hat die Secret Speck gearbeitet, eine Frau und die hat unser Office
0: mitgemacht. Mm. So komischerweise hat dies da nicht mehr geschafft. Okay. Und dann mussten
0: wir wirklich dreimal in einem Jahr umziehen, bis wir dann uns so gefunden hatten. Wir mussten dann
0: auch plötzlich ganz schnell Leute finden und wenn du natürlich schnell Leute finden willst,
0: dann ist es passt es auch nicht immer so. D hast du natürlich ganz ganz viel Dynamik und Wechsel
0: und gleichzeitig hast du all diese Schulungen bedienen müssen, all diese Auslieferungen,
0: all das was halt anfällt, ne? Und es war schon eine sehr sehr spannende Zeit. Super spannend
0: dieses dieser Bereich des Wachstums dann auch von Pfeif und sowas finde ich sprechen wir gleich noch
0: mal komplett durch. Was ich gerne noch mal von dir wissen wollte, ich würde gerne noch mal in diesem
0: Bereich des Physiunternehmer, weil die die uns ja zuhören, sind meistens Physiounternehmer und
0: du warst ja am Ende auch Physiotherapeut. Auch irgendwie interessant, muss ich sagen, weil ich
0: habe ja dann direkt während dem Staatssexamen oder direkt danach die Praxis eröffnet und ich
0: habe damals, jetzt werden auch wieder viele wahrscheinlich vom Stuhl fallen, am ersten Tag
0: eine Privatpraxis eröffnet. Oha. Weil ich damals schon, jetzt muss ich wieder dem Lutz danke sagen,
0: mein erster Mentor mit seinem Fitnessstudio hat immer gesagt, Wolf behandeln, wenn wenn du die
0: Leute behandelst und so weiter, Dankbarkeit sind alles schön, aber das muss auch ein Geldwert sein.
0: Mhm. Ja, das heiß ich ganz ganz früh geprägt, was glaube ich unter uns Physiotherapeuten manchmal
0: ein bisschen zu kurz kommt, weil wir alle gern helfen wollen, dass ich durch den Lutz ganz
0: früh geprägt wurde, ja, helfen, ja, aber verlass dich nicht auf die Dankbarkeit und die Spenden,
0: sondern guck, dass das auch, wenn du es gut machst, auch ein gutes Geld wert ist. Und dann
0: habe ich mir, ich erinnere mich genau, damals war der Krankengymnastiksatz 18,64 € und dann
0: habe ich mir gesagt, für 1864 behandel ich kein. Also war für mich der logische Schluss, ich mache
0: eine Privatpraxis und jetzt muss man dazu sagen, meine beiden kleinen Brüder haben inspiriert durch
0: mich auch Physio gemacht. Ihr seid ja generell so eine Familie. Deine Mama ist glaube Heak.
0: Meine Mutter ist Heilpraktikerin. Meine beiden Brüder s meine Frau ist Physiotherapeutin. Meine
0: meine zwei kleinen Brüder sind Physiotherapeuten. Mein Vater ist Archäologe, also auch mit Knochen,
0: nur anders. M und dann haben wir diese Praxis eröffnet sozusagen, also erst ich mit meinem mit
0: dem Max mit dem nächstjüngeren Bruder und der jüngste kam dann noch mal später mit dazu. Wir
0: haben einfach eine Privatpraxis gehabt, wo jeder, also wir haben uns die Räume geteilt, die waren
0: im Rückrad drin im Fitnessstudio. Auch das damals noch nicht so gängig wie heute. Ja, ist auch eine
0: Frage der Abnahme, muss man dazu sagen. Hättet ihr gar keine Abnahme bekommen, wenn ihr durch die AD
0: Ich hab die Abnahme sogar noch gemacht und da war ich so clever. Äh, da haben wir bevor, pass auf,
0: da haben wir, bevor wir die Praxis eröffnet haben, wo wir angefangen haben, die einzubauen ins
0: Studio, habe ich damals die AOK mit einbezogen, also nicht über den Verband, sondern über die AOK
0: und habe dann sozusagen gesagt, hier sagt mir, was ich machen muss, dass ich die Abnahme machen
0: kann und ich habe die Abnahme noch gemacht, habe dann aber nie abgerechnet. Ja, ne? Weil ich wollte
0: die Freiheit haben. Genau. Ich wollte die Freiheit haben, beides machen zu können. Aber wir haben uns
0: dann ganz ganz schnell entschlossen, Privatpraxis zu machen. Und dadurch, dass ich eben davor schon
0: als sehr bekannt war bei uns im kleinen Ort mit 15 000 Einwohnern als Therapeut, wenn man so will,
0: als Trainertherapeut, war ich nach kürzester Zeit auch mit Privatpraxis völlig ausgebucht und meine
0: Brüder machen die bis heute privat. Die Art machen das weiter. Ja. Ja. Heiß, du hast es sehr schnell
0: als Unternehmer betrachtet. Sehr schnell. Und ich muss auch sagen, ich habe damals schon sehr
0: gutes Geld verdient. Ähm, die Praxis, ich weiß noch genau, ich habe immer meine Späße gemacht,
0: weil ich hatte immer am Montag des Monats meine Miete drin. Mhm. Und der restliche Monat war Geld
0: verdienen. Der Nachteil war natürlich, dass ich dann damals, weil ich schon immer sehr
0: ambitioniert war, wer mich kennt, ich habe halt dann z.B. Gesprechstunden gemacht abends, weil
0: ich gemerkt habe, wenn ich abends lange bleibe, ich habe dann teilweise bis 22 Uhr behandelt,
0: weil ich gemerkt habe, dann kriege ich die ganzen Selbständigen, die ganzen Privatversicherten,
0: die kommen dann alle zu mir, weil die haben keine Zeit tagsüber, die freuen sich, wenn sie
0: da abends kommen können. Und dann habe ich das auf die Spitze getrieben. Irgendwann habe ich
0: dann gemerkt, wenn ich samstags noch bleibe, dann sind es im Monat wieder so und so viel mehr. Und
0: dann habe ich halt wirklich auch mich da wieder total kaputt gearbeitet. Also, ich hätte das
0: wahrscheinlich keine 20 Jahre durchziehen können. So, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht. war
0: bis heute meine Leidenschaft das Behandeln und ich war da auch in diesem kleinen Kosmos
0: sehr erfolgreich und was wir damals schon sehr geil hingekriegt haben, dass wir den Transfer,
0: was bis heute vielen ganz ganz schwer fällt aus unserer kleinen Praxis im Studio die Leute auch
0: ins Training gebracht haben damals. Also auch wir hatten damals schon, auch wenn ich jetzt weiß Gott
0: nicht der Prozessprofi bin im Vergleich zu euch hatten wir schon den Prozess, dass ich mit meinen
0: Patienten an die Theke des Studios immer rüber und direkten Termin vereinbart habe z.B. Also, wir
0: hatten so ein paar Dinge, die vielleicht heute von euch noch viel professioneller abgehandelt werden,
0: die wir damals schon ganz gut gemacht haben, dass das Studio von uns auch profitiert hat,
0: als Lutz damals und wir vom Studio natürlich ehm die Leute waren eh da, die haben uns gekannt,
0: die wussten, wir sind gut, die Leute haben über uns gesprochen. Der eine Brüder kam,
0: die weil erstmal warst du eine One Man Show, würde ich sagen, und die kam dann schnell hinterher,
0: oder? Genau. Mein Bruder ist nur zwei Jahre jünger als ich. Okay. Und mein Bruder war der
0: viel bessere Schüler als ich. Also ich wurde mit sieben eingeschult, er mit sechs, da hat er schon
0: Jahr gut gemacht und ich habe Hauptschule Wirtschaft, Schule Wirtschaftsgymnasium,
0: da habe ich dann auch noch mal ein Jahr verloren und dementsprechend war er eigentlich gleichzeitig
0: fertig und wir haben auch gemeinsam Staatsexamen gemacht. Ach guck, das heißt ich war von Anfang
0: an mit dem Max zusammen in der Praxis. Ja, schön. Ja, er hat mich eingeholt. Du bist dann natürlich
0: aus der Praxis heraus mit Five dann irgendwann durch die Decke gegangen. Es hat dann sehr viel
0: Dynamik angenommen. Ich weiß, du bist, ich weiß nicht wie viel Kilometer du im Jahr abgerattert
0: hast. Das schlimmste Jahr waren 120 000 km. Das kann man sich kaum vorstellen. Ich bin wirklich
0: 10 000 km im Monat gefahren, weil ich eine Zeit lang den Vertrieb fast alleine gemacht habe,
0: plus alle Schulung alleine gemacht habe. Mhm. Und das ist auch so ein Ding, also alle die
0: da zuhören und Unternehmerist unterwegs sind, ich habe immer erst, was natürlich retroperspektivisch
0: richtig dumm war, aber ich habe immer erst Sachen losgelassen, wenn es gar nicht mehr anders ging,
0: weil ich auch und das würde ich heute ganz anders machen, immer der Meinung war, das kann nur ich.
0: Mm. Und dann habe ich ganz lange an diesen Themen, ich habe nicht abgegeben, ich habe dann gedacht,
0: die Schulung auf dem Niveau, was uns erfolgreich macht, das kann ich und dann bin ich 100ta000ende
0: Kilometer durch die Gegend gefahren und habe ich bin rumgelaufen wie ein Zombie teilweise,
0: weil es gar nicht machbar war diese vielen Termine überall Deutschland, Schweiß, Österreich, Benny
0: Lux schon teilweise damals. Ach, ich bin auch nach England geflogen, nach Schweden, nach Russland.
0: Ich habe in Moskauschulung gehalten. Du kannst dir nicht vorstellen, wo überall, weil ich in dem
0: Moment noch dachte, das kann niemand so wie ich. Mhm. Und ich konnte das erst abgeben, als es nicht
0: mehr anders ging, als ich wirklich so kurz vor Burnout, kurz vor ich fahre nachts gegen Baum vor
0: Ermüdung, weißt du, so habe ich dann irgendwann eingesehen, vielleicht muss doch mal noch jemand
0: anders lernen, wie das geht. Und die Realität ist natürlich, es machen heute ein Marco, ein Peter,
0: ein Kiri, Florian, wie sie alle heißen, besser als ich, ja, ne? Die machen das exzellent genial gut.
0: nicht vorstellen. Konnte ich mir damals nicht vorstellen und war dann für mich ein wichtiges
0: Learningm und bis heute manchmal brauche ich das, dass ich erst vorne Wand fahre, dass ich
0: das wieder für mich lerne. Sehr sehr spannend, weil das ist ja im Genommen so auch immer die
0: Entwicklung ständig selbst, ja, bin ich wirklich selbstständig oder bin ich Unternehmer, ne? Und
0: dieses Unternehmer sein bedeutet ja in erster Linie auch abzugeben, Aufgaben zu übertragen,
0: Verantwortung abzugeben. Erst dann ist wirkliches Wachstum überhaupt möglich. Ähm und am Anfang ist
0: bisschen seine seine Leidenschaft abzugeben, die Leute selbst zu behandeln. Also das hängt damit
0: ganz stark zusammen. Es war also einmal bestimmt auch so eine Egeschichte, so reflektiert bin ich
0: an der Stelle, dass man da wirklich äh für sich gedacht hat, das kann niemand so gut wie
0: ich jetzt. Und das zweite war mit Sicherheit aber auch, dass mir halt wahnsinnig Spaß gemacht hat.
0: Also, wir haben ja immer dann bei den Kunden bis heute tagsüber eine Schulung gehalten und abends
0: machen wir eigentlich immer ein Vortrag dann für die Mitglieder oder für die Patienten und auch
0: das positive Feedback, was du da bekommst, wenn du 100, 200 Leute sitzen hast, du hältst einen tollen
0: Vortrag, die Leute kommen danach, haben noch ihre Fragen, wie toll das war und inspirierend
0: und überhaupt, das tut ja auch gut, das macht ja auch Spaß und das gibt man dann ungern ab,
0: das ist schon so war das in der Physiotherapiezeit bei dir auch so? Bei uns ist ja auch immer oft die
0: Unternehmer, die am Ende das die Physiotherapie führen. Ich weiß nicht inwi weit deine Geschwister
0: da dann natürlich auch involviert waren, ne, aber stehen gerne noch selber an der Bank, weil man ist
0: Physiotherapeut, möchte gerne selber behandeln, aber irgendwann fällt das Unternehmertum sozusagen
0: drüber und wird nicht behandelt. Total. Als ich die Praxis dann ja sozusagen abgegeben habe bei
0: meine Brüder, es war für mich die Hölle, meine Patienten abzugeben. Also, weil ich hatte ja zu
0: vielen, also ich hatte natürlich auch Patienten, die jahrelang zu mir gekommen sind. Ich konnte
0: auch nicht jeden Wunder heilen. Also gab's auch Leute, die zu mir ganz regelmäßig kamen, gerade
0: ältere Leute äh erinnere ich mich an paar einzelne Patienten, die mir richtig ans Herz gewachsen
0: waren. Und es war für mich die Hölle zu sagen, die sind auch auch dann den Leuten zu sagen, nee,
0: du musst jetzt dahin, ich kann das nicht mehr leisten für dich, ne? gehört alles zum Paket
0: Wachstumsschmerzen. Oh, das war für mich richtiger Wachstumsschmerz, muss ich ganz klar sagen. Also,
0: erinnere ich mich bis heute, wenn ich jetzt äh so drüber spreche, dass das damals für mich echt
0: schmerzhaft war, das das loszulassen. Ja, das ist schon äh aber gehört dazu. Und was ich schon bis
0: heute noch sagen kann, ähm da bin ich vielleicht ein bisschen außergewöhnlich oder vielleicht auch,
0: weiß ich nicht, vielleicht auch ein bisschen doof an der Stelle, aber für mich ist bis heute so auch
0: in der Position jetzt, dass ich immer noch jemand bin, der sehr viel im Unternehmen arbeitet auch.
0: Mhm. Also ja, abgeben ja, aber ich bin jemand äh der schon auch die Philosophie vertritt.
0: Es muss Leute geben, die am Unternehmen arbeiten und ich habe Gott sei Dank so Partner wie jetzt
0: den Bernhard oder auch den Mario, die da unfassbar gute Strategen sind und am Unternehmen arbeiten,
0: aber ich bin jemand bis heute hands on. Also ich arbeite bis heute ganz ganz gerne auch
0: wirklich im Unternehmen. Ich mache super viele Netzwerke selber. Ich habe jetzt am Donnerstag
0: wieder beim Michi Baute eine Five Schulung plus abends Endkundenvortrag. Sowas gibt's dir auch
0: immer noch. Ich gebe mir das immer noch. Ich ich mach's ich kann natürlich nicht in der Menge,
0: wie das von mir gewünscht wäre, aber ich liebe das immer noch und ich glaube für mich auch, dass ich
0: dadurch halt aber auch an der Basis bleibe und dadurch auch wieder, wir entwickeln z.B. gerade
0: plauder ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen. Die nächste Generation Pfeif und dass ich das aber
0: so kann mit dem Christoph zusammen, muss ich auch immer noch diese Nähe haben und diese Bedürfnisse
0: fühlen und sehen und spüren, die Leute jeden Tag haben mit unserem Konzept und deshalb bin
0: ich schon auch immer noch ein großer Fan von im Unternehmen arbeiten. Okay, du führst nicht
0: nur am Ja, also ich bin schon kein klassischer Geschäftsführer in dem Sinn. Das kann man schon so
0: sagen und das kann man von außen bewerten als gut oder schlecht. Für mich hat's gut funktioniert all
0: die Jahre. Du hast ja gerade beschrieben. Ist ja aber ich führe durch vorne weggehen, würde ich so
0: sagen, ne? Also ist ja jetzt eine Dreiteilung bei euch und jeder hat seine Aufgabe und ich glaube
0: du bringst dich da ein, wo du wahrscheinlich am Gewinn bringsten bist für die für das Unternehmen
0: auch. Ich glaube so ein schlauer Mann, ich glaube es war so Kämerling hieß der oder so,
0: der hat mir gesagt, mach nur die Sachen, wo du exczellent drin bist. Das versuche ich.
0: Das gelingt dir auch wirklich gut und ich meine deine Vorträge sind ja allzeit beliebt und äh du
0: bist ja sehr begehrt, was betrifft. Du bist ja auch auf der Physioconnect als Keyote. Ja
0: und ich äh freue mich schon wahnsinnig auf deinen Vortrag. Ja und gerade dieses Thema Longevity. Ja,
0: das ist ja mich ganz früh drauf gesetzt. Ja. Hast sich genau verschrienen sozusagen da drauf. Ja.
0: Und bist ja am Verfechter dieser ganzen Sache, ne? Einfach ein geiles Thema für unsere Branche.
0: Absolut. Lass uns doch darüber noch mal kurz ein bisschen sprechen über das Event im November.
0: Unsere Physio Connect Infos findet ihr auf unserer Webseite, aber Wolf, du bist als Speaker da. Da
0: freuen wir uns sehr drauf. Kannst du uns schon mal so ein vielleicht einen kleinen Sneakpeak geben,
0: was was du vorstellen wirst, was du behandeln? Ja, also ich werde bestimmt das Thema Lachaevity
0: ein bisschen mit anschneiden, weil ich da einfach der ganz ganz festen Überzeugung bin, dass wir als
0: Branche und da fasse ich jetzt mal wirklich gerne auch, wenn es nicht alle gerne hören, Fitness und
0: Physiotherapie und Reha alles zusammen. Es gibt niemanden auf der Welt, der da so viel beitragen
0: kann wie wir. Die Pharma setzt sich da drauf. Es soll dann die Wunderspritze und die Wundertablette
0: und sonst irgendwas, aber nichts kann auch nur annähersweise mit dem mithalten, was wir mit den
0: Leuten machen. Und ähm ich wurde darum gebeten von Seiten Marco, dass ich eben auch über Thema Five,
0: also Muskeltainraining und die Dinge noch mal tiefer eintauche und da mache ich eine schöne
0: Mischung und freue mich schon drauf, weil auch das Thema Muskelenktraining hat auf jeden Fall
0: mit Lebensqualität und Longevity und Performance bis ins Hoalter ganz ganz viel zu tun. Ja, klar.
0: Therapie und Training. Freue ich mich schon drauf. Ja, geil. 26.11. in Schwerte. So ist es. Und jetzt
0: hören wir auf mit der Eigenwerbung. Genau. Jetzt geht's weiter. Das war unser Werbetrailer. Das war
0: unser Werbetrailer für die Physi Connect. Aber es passt ja, weil du gerade hier freue mich euch alle
0: da zu treffen. Auf jeden Fall. Ich würde gern weiter rübergehen. Wir haben schon von Wachstum
0: bisschen gesprochen, von dem Wachstum hin zum CEO, zum Gründer von Five. Mittlerweile bist du CEO
0: der Milon Group. Ja. Du sagst, ähm, du warst an diesem Prozess der Skalierung sehr beteiligt. Ähm,
0: was macht Milon oder was macht euch besonders, dass ihr so schnell gewachsen seid? Auf Seiten
0: von Five fangen wir mal an, weil Milon kam später dazu, ne? Ja. Ja, also P ähm ist, glaube ich, dann
0: ab einem bestimmten Punkt so schnell gewachsen. Das ist sehr oft so, du hast so eine Idee und
0: dann ist die Idee vielleicht noch ein bisschen zu früh und dann kommen so viele Sachen zusammen.
0: Dann würde ich z.B. so Forschung Robert Schleib dazu zählen, dann vielleicht auch Leute wie ein
0: Kurt Moosetter mit Moreflex und so. Also ganz ganz viele Leute haben so ein bisschen in die gleiche
0: Kerbe reingehauen und dann überschreitest du so eine kritische Masse, würde ich es mal nennen, so
0: auch von Leuten, die da mit dem Konzept arbeiten, die sprechen wieder darüber. Die die Physiobranche
0: und auch die Fitnessbranche sind ja eigentlich sehr kleine Branchen im Sinne von man kennt sich,
0: man hat viel miteinander zu tun, man trifft sich auf Netzwerken und so. Dann hat sich es einfach
0: rumgesprochen, dass die Erfolge da sind und dann hat es so richtig so ein Lauffeuer gegeben,
0: ne? Und dann hat das wirklich mal ja, also wir haben wirklich über Jahre hinweg dann fast jedes
0: Jahr Umsatz verdoppelt und eigentlich nicht, weil wir jetzt uns wahnsinnig viel professioneller
0: irgendwie äh im Vertrieb oder so. Das kam natürlich auch, dann hat man richtigen Vertrieb
0: aufgebaut, wir haben die Manpower verstärkt, man hat Dinge abgegeben, äh andere Leute haben Dinge
0: noch besser gemacht in der Firma, aber vor allem auch, weil irgendwie dieses Thema halt präsenter
0: wurde. Es kamen die ersten Wettbewerber, muss man auch sagen, es kamen die ersten Wettbewerber mit
0: rein, auch so 2012, 13 rum, kamen dann ein paar mehr dazu und dann wurde das Thema aber immer
0: größer, ne? Also man hat immer, also auch ich damals fand Konkurrenz ganz schrecklich, aber
0: wenn man jetzt retroperspektiv drauf guckt, war es super wichtig, weil halt diese Relevanz des Themas
0: einfach wichtiger wurde, ne? Und so hat sich das dann ziemlich schnell weiterentwickelt, nach oben
0: entwickelt. Und wenn ich jetzt heute mal so drauf gucke, gerade am Anfang, weil ja die Therapeuten
0: oft so kritisch waren uns gegenüber, wir haben mittlerweile eine Medizinproduktulassung, wir
0: stehen in Kliniken drin in ganz Deutschland, auf der ganzen Welt. Wir haben gerade in Aserbeidschan
0: eine der modernsten Kliniken der Welt ausgestattet mit Pfeif und Milon. Davon hätte ich früher nicht
0: mal geträumt, ne, dass einfach weltweit dieses Thema eine Bewandnis hat und Therapeuten und Ärzte
0: und Trainer auf der ganzen Welt damit arbeiten. Das ist schon für mich sehr beeindruckend. Immer
0: noch super spannend. Es kam ja irgendwann auch der Schnitt, wo du wo dieser Zusammenschluss
0: kam zwischen Five und Milon, ne? Warst du ja erst Five nur Five und dann kam ja Milon, ne?
0: Ja, das das hat zwei Gründe und da bin ich sehr sehr ehrlich ähm und möchte die ganz
0: gerne teilen hier und vielleicht kann es auch der ein oder andere Unternehmer oder
0: Unternehmerin da draußen mitteilen. Ich habe in meinem Leben, also ein Beweggrund, den ich hatte,
0: äh ich habe in meinem Leben ganz ganz oft tolle Unternehmer und Unternehmerinnen kennengelernt,
0: die was tolles aufgebaut haben und am Ende trotzdem leer ausgegangen sind. Mhm. weil sie
0: vielleicht irgendwie den Peak verpasst haben, irgendwas falsch eingeschätzt haben, manchmal
0: vielleicht auch ein bisschen größenwahnsinnig geworden sind oder oder und dann irgendwie,
0: obwohl sie eigentlich was tolles hatten, am Ende irgendwie geschafft haben, das so zu verkacken,
0: verdummbeuteln am Ende, dass sie halt am Ende doch irgendwie leer daasten. Und das war für mich so
0: ein Ding, dass ich gesagt habe, ich möchte mal gerne ein Schnitt machen. Ich möchte die Firma
0: veräußern, um einfach für mich mal ein paar Coins, würde man heute sagen, vom Spielfeld zu nehmen und
0: zur Seite zu packen. Das war so ein Antrieb, was da ein bisschen mit reinspielt. Ähm, ich hatte ja
0: 2018 die Hirnblutung durch ein Boxunfall, wo ich auch gemerkt habe, hey, du bist nicht unsterblich,
0: äh auch dir kann was passieren. Was für die Firma schon zumindest mal kurzfristig äh
0: ziemliche Erschütterung war, wo ich so gar nicht mehr rauskonnte, auf der Stroke Unit lag und äh
0: operiert werden musste und erstmal raus war. Mhm. Und ähm das hat da sich ja auch ein bisschen mit
0: reingespielt, dass ich so für mich gesagt habe: "Hey, du hast eine Familie, du hast Verantwortung,
0: du musst da irgendwie mittlerweile vier Kinder, mittlerweile vier Kinder mit derselben Frau,
0: das muss man heute dazu sagen. Und auch eine Physiotherapeutin an deiner Seite. Ja, die
0: die äh die die ist die muss Schmerzgewohnt sein. Hast du recht? Ja. Ähm, auf jeden Fall äh hat das
0: reingespielt und dann was aber auch dazu kam und das meine ich wirklich nicht vermessen, ich glaube
0: manche der Unternehmer, die zuhören, die können das nachvollziehen. Mir wurde es auch ein bisschen
0: langweilig. Mhm. Also, ich hatte das Unternehmen dann so gut aufgestellt, dass das eigentlich
0: dann zum ersten Mal auch so bisschen ohne mich funktioniert hat, zumindest bis zum gewissen Grad.
0: Klar, so diese Außenwirkung, ich war immer noch viel auf den Bühnen und habe die Netzwerke gemacht
0: und so, aber alle Prozesse dahinter, die haben funktioniert und funktionieren bis heute. Sitzt
0: eine Kiara bei uns im Innendienst, die leitet die Firma in Wahrheit hoch und runter und entscheidet
0: und macht und tut und äh also das funktioniert wie wie ein Uhrwerk. Mir wurde es ein bisschen
0: langweilig und ich habe immer davon geträumt. Jetzt sind wir wieder beim Thema Training.
0: Muskellen Training ist eine, aber Muskeltraining, es geht nicht ohne einander. Also, wenn du sagst,
0: du machst nur Yoga als Beispiel, schön für dich, aber reicht halt nicht. Mhm. Und wenn mir aber
0: einer sagt, ich mache nur Krafttraining, schön für dich, reicht aber halt nicht. Und ich wollte
0: mal gerne das so richtig vereinen und wir haben mit Milon ja schon lange zusammengearbeitet,
0: aber es waren immer noch zwei Firmen. Jede Firma hat ein ureigenes Interesse und dann konnst du
0: die Konzepte immer nur so halblebig machen, weil einfach immer jede Firma sein Interessen hatte.
0: Jeder wollte sein Zeug am meisten verkaufen. Und als ich das an Milon verkauft habe oder an
0: Hubert Haupt damals verkauft habe meine Firma und die Geschäftsführung für beides übernommen habe,
0: konnte ich eben Trainingswelten schaffen und das sieht man heute in unserer Handschrift,
0: dass wir Trainingswelten schaffen konnten, wo der Inhalt gezählt hat, wo es einfach nur drum ging,
0: die geilste beste Trainingslösung zu bauen, weil rechte linke Hosentasche, ob ich jetzt davon ein
0: Gerät mehr verkaufe oder davon, völlig egal. Hauptsache in Summe macht Sinn. Mhm. Und diese
0: Aufgabe oder diese diese dieses Spielfeld, das hat mich brutal gereizt und hat mir brutal viel Spaß
0: und macht mir bis heute brutal viel Spaß. Und ähm das war für mich ein Beweggrund mit äh dass ich
0: mal sagen wollte, ich wollte mal ein bisschen Cash auf der Seite haben. Ähm war das für mich
0: auch wirklich ein ganz ganz großer Beweggrund, das mal richtig anzugehen, diese Themen zu verheiraten
0: und wirklich inhaltlich ohne Kompromisse. Also neuer Reiz. Ja. Und äh dann Gott sei
0: Dank haben die sich auch drauf eingelassen. Ja, also Milon hat ja dann gesagt, du warum nicht? Ja,
0: tatsächlich war es auch so, dass der Hubert Haub damals schon auch großes Interesse an mir hatte,
0: weil er mich einfach auch gerne also als Geschäftsführer haben wollte. Also die Firma
0: alleine Five wäre für ihn wahrscheinlich nicht so interessant gewesen, weil eben zu viel an
0: Personen hing. Mhm. ähm war jetzt keine typische skalierbare Firma äh für ein Investor oder so
0: spannend, aber in der Gesamtkonstellation durch die Synergien, durch äh eben das, dass ich Lust
0: hatte beides zu führen, das hat Ihnen dann auch daran gereicht. Kraft und Beweglichkeit zusammen.
0: Milon und Pfeifen war jetzt eins. Genau. Genau. Und das halt bis heute und das natürlich auch,
0: wenn ich jetzt so drauf schaue, ich mach es jetzt auch schon wieder fast 6 Jahre,
0: was ja Wahnsinn ist und ich konnte in der Zeit jetzt die voll elektronischen Seilzüge entwickeln.
0: Also das finde ich spannend. Ich früher mal mein Lieblingsgerät, der orthopädische Salzug. Ja.
0: Und du hast den ja jetzt modernisiert in Zukunft geführt. Haben wir haben Seilzüge elektronisch mit
0: einer echten Isokinetik. Da muss eigentlich jedem Physiotherapeuts Herz aufgehen. Mit verschiedenen
0: Isokinetik Modi, also Isokinet Therapie, Kraft, Athletik ähm und das für mich ein Spielfeld. Also
0: ich will es immer nicht so laut sagen, sonst kommt unsere Gesellschaft da vielleicht auf doof Ideen,
0: aber das macht mir so viel Spaß, diese Gerätewicklung und diese Inspiration
0: da rein mit dem Team, da müsstest du mich nicht mal für bezahlen, weil das ist einfach so geil.
0: wenn du einfach diese Möglichkeiten hast und diese dieses technologische was halt seit 50
0: Jahren hat und dann einfach zu sagen: "Hey, ich will ein Seilzug, der sicher ist, wo wenn
0: da jemand loslässt, das Gerät sofort anhält und auch ich habe nicht, weil du jetzt hier sitzt,
0: ich habe daran trainiert. Ich geil, ja, ich meine, ich bin ja eh so ein großer Fan von
0: zwei dreidisimensionalen Training. Ja, und ich finde noch mal, es war wirklich schon früher so,
0: der orthopädche Salzug war für mich immer so mein Lieblingsgerät. Ja, weil du so unendlich viele
0: Möglichkeiten da dran hattest zu trainieren und das habt ihr jetzt ja so verjüngt und so in die
0: Zukunft geführt, ja, in die digitale Zukunft und halt praktikabel, ne? Die Leute können es
0: sicher anwenden. So, du hast ja oft bei so einem Seilzugtraining das Problem, dass die Leute gar
0: nicht das Seil da hinkriegen, wo du anfängst zu arbeiten, ne? Und das sind alles Dinge,
0: die haben wir technologisch gelöst und da das ist schon was, was mir einfach ja wahnsinnig Freude
0: macht und das war mit der Grund. Also äh viele denken, es ist nur der Cash gewesen. Nee, war
0: es nicht. Das war schon mit dem Antrieb. Also das da würde ich jetzt absolut lügen, wenn ich sage,
0: das war nicht für mich auch ein Grund zu sagen, ich möchte eben mal ein bisschen was auf der Seite
0: haben äh für die für die Familie, für die Kinder und so weiter, aber ganz ganz großer Antrieb und
0: auch warum ich es jetzt immer noch mache 6 Jahre später und nicht mal im Traum drüber nachdenke,
0: was anderes zu machen, ist, weil ich einfach diese Gesamtaufgabe, die ist so geil, die macht
0: so der Entdeckergeist in dir. Ich bin ja, ich funktioniere nur über Neugierde und Spaß. Also,
0: das hat wahrscheinlich jeder schon mitbekommen, der hier zuhört. Musste kein Psychologe für
0: sein. Ähm, ich ich bin einfach jemand, der halt Neugierde ist bei mir ganz ganz hoch neues, Spaß.
0: Wenn du mir den Spaß an der Sache nimmst, bin ich morgen weg. Also, wenn mir jemand das unleidig
0: macht irgendwie, dann würde ich morgen was anderes machen. Aber solange ich den Spaß da dran habe,
0: kriegst du mich nicht los. Dann hoffe ich, dass du noch ganz viel Spaß beest und du hast ja noch
0: viele Jahre vor dir und weiter so, weil das ist ja es kommt ja immer was Gutes dabei raus. Ja,
0: w zumindest ist es bisher so. Ich würde sagen, ja, bis jetzt hatte ich da ganz viel Glück. Ja,
0: weiter so weiter so passt irgendwie gut, weil ich wollte jetzt noch mal, du bist jetzt der
0: CEO der Milon Group und ihr seid ja auch noch am wachsen. Eine große Stellschraube, die du auch
0: schon selber gesagt hast, sind die Mitarbeiter, die dir beim Wachstum helfen, ne? Ja,uzieren
0: überhaupt, aber dann auch weiterhin die große Firma noch größer zu machen sind
0: die Mitarbeiter in der Physiotherapie, da reden wir viel drüber, haben wir auch die letzten zwei
0: Folgen drüber geredet über Mitarbeitergewinnung, also gerne mal reinhören. Ist glaube ich eins der
0: größten Themen für Physiotherapie Inhaber, was ich vom Wachsen auch so ein bisschen abhält.
0: Wie habt ihr es in eurem Unternehmen geschafft? Schnell, vielleicht auch in der Physiotherapie,
0: wenn ihr da schon ein paar Mitarbeiter hattet, aber auch gerade bei Five, wo ihr ja auf einmal
0: viele Leute anscheinstellen müsstet und Milon natürlich auch. Genau. Ihr habt es geschafft,
0: Leute für euch zu begeistern und dass das kein Problem für euch darstellt. Also, wenn
0: wir sagen würden, es stellt gar kein Problem für uns da, würde ich auch lügen. Also, wir haben z.B.
0: das Thema. Also, wir sind ja mit Milon in EMSA ist wirklich ein kleines kleines kleines sehr kleines
0: Dorf in der Nähe von Augsburg. Und wenn wir z.B. jetzt über die äh Programmierer sprechen bei uns.
0: Das ist ähnlich wie in der Physiotherapie. Die können sich wirklich gerade aussuchen,
0: wo sie arbeiten. Wir haben in Augsburg große Firmen, wir haben in München, Microsoft, Google,
0: wie sie alle heißen und dementsprechend haben auch wir diese Themen. Ich glaube,
0: was für uns aber der ganz ganz große Benefit ist, ist die Art und Weise, wie wir die Firma gerade
0: in Social Media und Co. Das ist wieder etwas, was ich schon seit vielen Jahren super stark mache für
0: mich als Personuener. Ja, also ich würde, ich bin wahrscheinlich schon eine Mikroinfluencer,
0: wenn man so will, in der Branche vielleicht ein bisschen mehr als ein Mikroinfluencer.
0: Ähm, das heißt, wie wir uns darstellen als Firma, vor allem in den sozialen Medien, weil das ist
0: das, wo du halt heute die größte und dauerhaft dauerhafteste Sichtbarkeit hast. Mhm. Ähm, das
0: hilft uns sehr, sehr, sehr, dass wir tatsächlich die Luxussituation haben, dass wir auf ganz viele
0: Bereiche mehr Bewerber immer noch haben, wie wir Leute brauchen. Gilt nicht für alle Bereiche,
0: so gerade im Softwarebereich, Ingenieurbereich, so technische Entwicklung und so, da sind die Leute
0: einfach so gefragt gerade in Deutschland, da haben wir so einen Mangel insgesamt,
0: genau wie bei der Physiotherapie, dass wir da auch kämpfen müssen. Aber wir kriegen es gut
0: hin. Wir kriegen immer wieder die Leute und äh wir haben auch vor allem ein sehr beständiges Team,
0: das ist auch ein Thema, dass wir schon versuchen auch wirklich die Leute glücklich zufrieden zu
0: machen. Die Kultur, also genau, die Kultur spielt da eine große Rolle, wo ich da aber
0: ganz klar sagen möchte für z.B. die Kultur, dass die bei Milon und bei Five gerade so toll ist,
0: wie sie ist, trägt z.B. Der Bern hat unglaublich viel bei, also mein Geschäftsführerpartner,
0: der viel mehr in der Firma ist als ich und äh in der Firma für die Mitarbeiter, da sage ich mal
0: der Kompass ist für für Kultur und seit er macht es jetzt ähm seit zweieinhalb Jahren mit mir oder
0: knapp 3 Jahren der Bernhard und was er da bewegt hat in der Firma, was Kultur angeht und und das
0: Miteinander angeht, wahnsinnig. Also da wirklich äh Ehre wem Ehre gebührt an der Stelle und das
0: macht ganz ganz viel aus und ich glaube schon, also wer mir mal ein bisschen folgt oder wenn
0: ihr jetzt im Nachgang mich ein bisschen googelt macht und tut, wir machen eben auch Podcast,
0: wir sind auf Social Media an allen Kanälen. Also mein eigener YouTube-Kanal hat, glaube ich, 17 000
0: Follower aktuell. Das ist schon für sas kleines sehr spezial nicht so wenig. Ich mach es aber auch
0: schon sehr, sehr lange und sehr akribisch. gab dann auch Jahre, wo ich es nicht so hinbekommen
0: habe, wo ich gerade Milon neu übernommen habe, dann kam diese unsägliche Pandemie und all diese
0: Dinge. Da hatte ich auch mal phasenweise ein bisschen andere Sorgen, aber ich habe
0: es eigentlich all sehr konsequent gemacht und das hilft schon auch, ne? Die Leute kennen uns,
0: sie glauben zumindest ein Gefühl zu haben, wie unsere Firma so funktioniert. Wir machen auch
0: sehr viel lustige Sachen. Wir nehmen uns nicht unbedingt immer so ernst. Wir machen wirklich
0: halt auch mal Wheels und Videos und Sachen, die eben sehr witzig sind und machen die auch mit
0: Mitarbeitern und so. Und ich glaube, dass das auch ganz viel ausmacht, dass die Leute sagen: "Hi, da
0: hätte ich glaube ich auch Spaß." Ja, und das ist das, was ich so sehe auch im Physiotherapiebereich
0: und so, dass halt es sehr viele Physiotherapien gibt und auch auch Fitnesseinrichtung, die diese
0: diesen Kanal gar nicht bespielen oder super wenig oder glauben, ich nehme da irgendeine Agentur,
0: bezahle da ein bisschen was und die machen da irgendwas. Ja. Das reicht halt nicht, um Leute
0: hinzulocken. Und ich kann es jetzt nur aus meiner Erfahrung sagen, ich war gerade wieder letzte
0: Woche in der Physiotherapie im tiefsten Bayern. Mm. wirklich in einem Kuhdorf muss ich so sagen,
0: wo du denkst, da willst du nicht tot überm Zaun hängen und die haben 15 Therapeuten da,
0: 15 Therapeuten, die da das Ding am laufen haben, irgendwas richtig machen, ne, wo ich dann sage,
0: okay, chapeau, Respekt, ne, dass er das hinkriegt. Und wenn du halt dann hinschaust, dann ist wieder,
0: also ist mehr als nur, das haben wir gerade abgehakt, Außendarstellung sicher großer
0: Faktor. Dann ist aber auch, was biete ich denn als Einrichtung? Und da meine ich jetzt
0: nicht Obst oder die tollste Küche, sondern die Einrichtung, über die ich jetzt gerade spreche,
0: bleiben wir mal bei der äh große Trainingsfläche auch. Das heißt, die Therapeuten, die da arbeiten,
0: stehen nicht nur an der Bank, sondern können eben auch mal ihr Tätigkeitsfeld anderweitigen. Also,
0: die sind dann, wenn sie möchten, mal auf der Fläche Vielseitigkeit. Sie können einfach sich da
0: entfalten, entwickeln. Sie können sagen: "Hey, mir macht das mehr Spaß. ich möchte da mehr eingesetzt
0: werden oder ich möchte nur an der Bank sein. Ähm, die haben z.B. auch äh den Verkauf tatsächlich
0: auch mit euch ähm professionalisiert, dass die Therapeuten es nicht machen müssen. Ähm so das
0: sind alles so so Kleinigkeiten, die oder was heißt Kleinigkeiten auch groß es sind auch große Dinge,
0: aber gefühlte Kleinigkeiten, die aber den Leuten eben des Arbeiten so komfortabel macht, dass die
0: sagen: "Hey, hier bin ich zu Hause, hier fühle ich mich wohl." Und ich glaube, das macht's dann aus,
0: ne? Also, wie wie stelle ich mich nach außen da? Habe ich überhaupt ein Sog, dass jemand sagt,
0: da gucke ich mal hin, was habe ich an an Struktur Infrastruktur da, was kann ich den Leuten bieten
0: und wie flexibel bin ich dann auch mit den Leuten und diese Mischung ist, glaube ich, heute gebe
0: ich dir zu 100% recht. Das ist auch das, was wir so sehen im Verbund. Ja, also ähm wenn wir von
0: Unternehmenskultur sprechen, ja, was biete ich den Menschen, welche Vielseitigkeit am Arbeitsplatz,
0: das macht schon eine Menge aus und es ist eben, ich bin auch ganz auf deiner Seite, nicht damit
0: getan, dass ich nur sage, du kriegst ein E-Bike und du kriegst immer ein Obstkorb und äh sonst die
0: Sachen wirken nicht lang aus meiner Erfahrung. Die sind so ein kurzer Impact, aber die machen
0: es nicht lange aus. Und grundsätzlich haben wir vorhin schon drüber gesprochen, habe ich schon oft
0: gesagt, ich bin niemand, der jetzt sagt, ah, mit den neuen Generationen kannst du nichts anfangen.
0: Wir haben ganz viele tolle junge Leute. Wir haben auch mal Enttäuschung. Wir haben auch manchmal
0: Vorstellungsgespräche, wo du denkst, äh ja, mach das gerne, aber nicht hier, ne? So, äh wenn das
0: aller allererste Wort immer, ja, wenn das aller allererste Wort dann vielleicht ist äh wie viel
0: Freizeit sie haben, dann finde ich das vielleicht auch nicht so toll, aber im großen und ganzen kann
0: ich dieses nur negative überhaupt nicht bestätigen für uns. Also, wir haben wirklich viele, viele
0: tolle Leute, die bei uns mitarbeiten und wären das auch nicht möglich und wir reden bei uns bei
0: Milon von knapp 200 Mitarbeitern, ne? M plus noch mal. Also wir sind in Summe über 200 Mitarbeiter
0: und das ist schon haben wir gar nicht klar. Doch, doch, doch. Ja, wir wir fertigen ja selber. Ja.
0: Und wir stehen übrigens jetzt gerade wieder an so einem Punkt bei Milon jetzt aber gerade, dass wir
0: mit der neuen Serie, die wir haben, mehr verkaufen gerade als wir produzieren können und wir stehen
0: jetzt gerade wieder dran, dass wir jetzt wieder Wege finden müssen, die Firma so weiterzu
0: entwickeln, dass wir dieser Nachfrage gerecht werden können. Also, es endet nie ein nicht
0: endes Spiel. Ja, klar. SP macht und das jetzt gerade unsere Aufgabe wieder die Firmengruppe so
0: weiterzentwickeln und Lösungen zu finden, dass wir das wieder bieten können, weil unser wir
0: haben eine große Firma, großes Lager in Werting und so, aber es reicht vorne und hinten nicht,
0: um das, was wir jetzt vorhaben in Zukunft äh von dort aus zu bewerkstelligen, ne? Mhm. Und so ist
0: halt eine ständige Entwicklung und Skalierung, wenn man so will, wo es halt weitergeht. Ja,
0: und das macht aber auch Spaß. Also, ich lieb es. Ja. Ja, du liebst ja eh äh die Herausforderung und
0: den, das haben wir ja schon festgestellt und das neue, ne, und das eine behindert das andere. Also,
0: ich find es auch super spannend, was du so gerade sagst und mir war auch gar nicht bewusst, wie groß
0: ihr da mittlerweile seid und äh doch, die Firma ist schon lange recht groß, also und das auch,
0: weil du vorhin gesagt hast, dass dass die Firma so schnell wächst. Milon ist phasenweise mal
1: schnell gewachsen, aber lange vor meiner Zeit. Das war dann Marius Verdienst maßgeblich mit
1: Dieter Milich damals, aber Milon ist eher so und das eigentlich auch spiegelt unsere Branche
1: wieder. Es ist so ein konstantes Wachstum. Also wir haben ja in der Fitnessbranche oder auch in
1: der Physebranche nie so eine Explosion, aber es so eine konstant wachsende stabile Branche einfach.
1: Also ich mache mir auch um unsere Branchen immer ganz wenig Sorgen, wenn noch Krisen sind,
1: weil wir machen die Sprünge, die Ausreißer nach oben nicht mit, aber nach unten auch nicht so,
1: weil das uns braucht's immer. Der Bedarf ist da und der Bedarf wird immer größer und immer
1: mehr und immer mehr und ich glaube, dass wir da in einer ganz tollen, stabilen Branche sind, aber wir
1: haben nicht diese Explosionen. Mm. So, die gibt's mal phasenweise bei F eben in paar Jahren und bei
1: Milon gab's diese Jahre auch, aber jetzt ist eher so, dass wir so ein immer fortlaufender Prozess
1: von sich neu erfinden ist, der den Gegebenheiten anpassen und eher so ein konstantes, langsames,
1: stabiles Wachstum würde ich es nennen. Also, ich weiß ja, dass viele Physiopraxen, also die Praxen,
1: die jetzt in unserer Gemeinschaft sind, sind mit äh unterschiedlichen Gerätekonzepten ausgestattet,
1: aber ich weiß, dass sich viele auch für euch entscheiden. Ähm und das natürlich nicht nur
1: aufgrund dessen, weil du Physiotherapeut bist, sondern ich glaube, der große Unterschied ist,
1: dass du trotz der Geräte immer den Mensch nach vorne stellst, das heißt den Therapeuten und
1: den Trainer, ja, und dieses Wissen ähm ja mit einfließen lässt dann äh und am Ende ist es der
1: Therapeut, der diesen tollen Geräten ja noch das Leben einhaucht, ne? Und das förderst du ja sehr,
1: ne? anders vielleicht als andere Geräte Hersteller unbedingt. Also natürlich versuchen wir auch
1: moderne Technologie so zu nutzen, dass die Geräte ganz vieles auch für den Patienten oder
1: den Klienten Klientin machen kann, aber immer mit dem Gedanken, dass der Mensch, der dran arbeitet
1: für das Wesentliche noch mehr Zeit hat. Weil ich glaube aus meiner Therapieerfahrung raus,
1: die Ansprache, die Art und Weise, wie ich mit Menschen interagiere, wie ich die entgegennehme,
1: was ich ausstrahle, ist ein großer Teil des Behandlungserfolgs. 100%. Und wenn ich eben
1: dafür den Kopf frei habe und wirklich mit den Menschen wirklich umgehen kann im Sinne von,
1: dass ich sie sehe, dass ich sie wahrnehme, dass ich auf sie eingehen kann, dann kann
1: ich eben sehr viel erfolgreicher arbeiten. Und wenn das Gerät mir ein bisschen Freiraum gibt,
1: weil ich vielleicht nicht den Sitz einstellen muss, weil ich vielleicht nicht äh überlegen muss,
1: wie viel Gewicht hatten wir das letzte Mal, sondern ist einfach drin. Ähm, dann habe ich
1: mehr Zeit für diese Gespräche zwischen den Zeilen. Und ich glaube, dass das eigentlich das ist,
1: was uns was uns ausmacht auch ganz ganz stark als Therapeuten, diese Empathie dazwischen, dieses
1: Wahrnehmen, dieses Spüren, dieses Dasein, die Bedürfnisse zu sehen und wahrzunehmen und nicht
1: nur einfach was abzuarbeiten. Und deshalb würde ich das nie getrennt voneinander sehen, sondern
1: das Gerät ist einfach nur ein Werkzeug und wenn ich ein Werkzeug habe, was eben ganz viel schon
1: kann, ist wie im Handwerk, ne? Also ich glaube, kein Handwerker sagt jetzt auch schade, dass ich
1: heute die Hilty habe. Ich habe so gern den Hammer benutzt, weißt du? Also es macht, das macht ja den
1: Handwerker nicht nutzlos oder weniger wichtig, sondern es macht ihn einfach effizienter. Und
1: so würde ich das bei uns auch sehen, dass wir ähm alles so bauen und versuchen zu bauen, dass dass
1: der der Therapeut, die Therapeutin mehr Werkzeuge hat, die ihn hilft. Und ist ja auch so, wenn man
1: die ganze Software drumrum betrachten, ohne da zu tief jetzt in so ein Produktding reinzukommen,
1: aber diese Kommunikation, weißt du, du machst einen Krafttest und dann siehst du sofort,
1: wo ist jemand eingeordnet in der Sarkopeniekurve im Vergleich zu den anderen Menschen in seinem
1: Alter und so. Du hast ganz viele Sachen, wo du Stories drum rumbauen kannst sagen: "Hey Thomas,
1: schau mal, wir haben das jetzt alles getestet und guck mal, du stehst jetzt gerade da, ich möchte
1: mit dir gerne dahin und nach 6 Wochen kannst du sagen, guck mal, wir haben da gestartet, jetzt
1: sind wir da." So dieses greifbar machen, bildlich den Leuten wiederzuspiegeln, dass sie Erfolge
1: haben, dass sie sich weiterentwickelt haben, dass sie stärker geworden sind, gesünder geworden sind,
1: dass Schmerzen sich verändert haben. Die Therapeuten draußen kennen das. Du hilfst
1: jemandem von dem Schmerz von 10 auf 3 in d fra tut immer noch weh, ne? Aber diese Verbesserung
1: um sieben Punkte, die spüren die Leute teilweise oder können die sich nicht richtig wahrnehmen?
1: Und das alles haben wir halt so zusammengepackt, dass das greifbarer wird für den normalen Menschen
1: da draußen. Und ich glaube, das ist so die Philosophie so zusammengefasst von uns. Also
1: geile Werkzeuge bauen, die die Arbeit der Leute effizienter und besser macht, aber niemals sie zu
1: ersetzen. Das lässt das Therapeutenherz höher springen und deswegen ist das ja auch gerade
1: in dieser Welt äh sind das tolle Produkte, die da wunderbar hineinpassen. Glaub schon.
1: Ja. Was hast du noch an Fragen? Was habe ich noch an Fragen? Ja, wir sind ja jetzt schon
1: so ein bisschen im Bereich Training angelangt und dieser Bereich Training in der Physiotherapie wird
1: ja immer größer, das heißt, immer mehr sei Dank Physiotherapien satteln auch ein Trainingsbereich
1: auf und du hast gerade auch schon gesprochen von der Möglichkeit eines Screenings, was ja auch so
1: ein bisschen mehr zum Trainingsbereich gehört, wo die Leute auch so ein bisschen selbstständig ihre
1: Erfolge sehen. Lass uns doch noch mal kurz über diesen Transfer vom Patienten zum Kunden sprechen
1: und ja vielleicht auch eure Geräte in Vordergrund stellen und diese Möglichkeit vielleicht so ein
1: Screening zu machen auch als Verkaufstool zu nutzen. Also das was ich gerade beschrieben
1: habe hilft natürlich dabei sehr, ne? Weil wenn wenn die Leute, da zitiere ich mal den Mark,
1: unseren gemeinsamen Freund Mark Wiesner, ähm der sagt, wenn die Leute etwas verstehen, ne, also
1: etwas für sich begreifen, dann haben sie auch die Basis, die richtigen Entscheidungen zu treffen,
1: ne? Und ähm dieses Verständnis von der Thematik als solches, da versuchen wir zu helfen. Also,
1: ich mache mal ein ganz ganz banales Beispiel. Wenn ich jetzt auf einer Familienfeier bin oder so,
1: dann gibt's sehr viele Leute, die sagen: "Training brauche ich nicht." Ja, weil ich brauche keinen
1: dicken Bizeps. So, also wir haben ja in unserer Gesellschaft immer noch ein Denken über Training,
1: dass das was für eine Randgruppe ist. Da geht's um Optik, da geht's um dicke Muskeln,
1: da geht zum Bodybuilding, Arnold Schwarzenegger, ich weiß nicht, was die Leute alles denken,
1: aber wir haben einfach eine Grundsituation in unserer menschlichen Physiologie und die betrifft
1: jeden Menschen. Männer wie Frauen, Frauen sogar noch mehr als Männer und die haben die größere
1: Abneibung Abneigung gegen Training ganz ganz oft, dass wir eigentlich ab dem 25. Lebensjahr
1: anfangen sukzessive Muskeln zu verlieren, wenn wir nicht gegensteuern. Und wenn wir drauf schauen auf
1: die Welt heute, dann werden wir immer älter. Wir haben einen unglaublichen Pflegebedarf hinten raus
1: und meistens, weil den Leuten die Kraft fehlt. Das heißt, wir wissen als Profis, Training ist
1: unabdingbar. Es geht ohne Muskeltraining nicht, wenn ich leistungsfähig und gesund und einfach ein
1: qualitativ hochwertiges Leben führen möchte, aber es ist in der Gesellschaft noch nicht angekommen
1: und da helfen diese Tools so ein bisschen, also das ist immer unser Ansinnen, dass es eben dem
1: Trainer, dem Therapeuten, Therapeutin leichter fällt, den Menschen das greifbar zu machen und
1: sichtbar zu machen. Und es geht halt oft besser, wenn ich es halt schwarz auf weiß für diesen
1: Menschen zeigen kann. Also, ich mache jetzt mit dir ein Krafttest und habe im nächsten Moment auf
1: der App oder auf dem Milon auf dem Display deine Werte und kann dich einordnen und kann sagen:
1: "Hey, guck mal, da stehst du gerade." Und wenn wir auf diese Longevity Geschichte schauen,
1: dann gibt's halt jetzt Wissenschaftler, die sagen, du musst äh dein eigenes Körpergewicht auf zwei
1: Hanteln verteilt 2 Minuten tragen können. Ja, ist schön, aber mit wem soll ich denn das machen? So,
1: weißt du, das ist ja nicht praktikabel. Da sagt mir ein Vortrag dann eine alte Dame: "Ja,
1: danke schön, danke fürs Gespräch, Herr Harvard. Äh erzählen Sie das wem Sie wollen, aber wenn ich
1: das halt an so einem technologischen Gerät machen kann, ich mache diesen Kraftest und ich habe eine
1: Sekunde später einfach eine Einordnung. Ich kann sagen, guck mal, du bist gerade stärker wie der
1: Altersdurchschnitt oder schwächer oder genauso. Was bedeutet das für dich? Wo geht die Reise
1: hin und wo möchten wir zusammen hin? Und dann kann ich Dinge greifbar machen. Und ich glaube,
1: das ist so unsere allera Aufgabe, dass wir in der Gesellschaft weg von diesem Schmuddelimage, was
1: es immer noch ist, so es trainieren nur Idioten, ich sag's so, wie ich es denke, ähm hinzu jeder
1: Mensch braucht Training und das wird für uns ein gesellschaftspolitisches gigantisches Thema, weil
1: wir haben also jetzt schon, aber das in Zukunft, das wird also das funktioniert vorne und hinten
1: nicht mehr. Wir haben so viele Menschen, die älter werden. Ja. Und und äh ich kann dir sogar sagen,
1: wie vieleag ich habe eine coole Zahl rausgesucht. Bis 2035 leben 4 Millionen mehr Menschen ab 67
1: in Deutschland. Ja, krass. Und es gibt jedes Jahr in Deutschland ja immer auch noch Rezepte,
1: die unbehandelt bleiben und das ist auf jeden Fall eine große Versorgungslücke. Würdest du
1: das Training als eine Art Lösung dafür sehen? unbedingt und man merkt es ja auch schon so
1: bei den Kostenträgern, dass da gewisses Umdenken stattfindet, weil wir wir haben es vorhin gesagt,
1: ich glaube die Statistik sagt uns fehlen so 100.000 Physiotherapeuten. Nagelt mich nicht fest,
1: das habe ich mal irgendwo gelesen oder recherchiert oder was Chat GPT, wo ich es
1: gefragt habe, lass es nur 50.000 sein, die fehlen. Das kriegst du ja jetzt auf die schnelle nicht
1: nachchausgebildet. Das heißt, wir haben einfach für den für das, was an Menge an Therapiebedarf
1: da ist, gar nicht genug Menschen, die es behandeln können. Es ist einfach so. Und auch wenn ihr es
1: voll geil macht und genug Therapeuten für euch habt, weil ihr euch super darstellt und alles
1: toll macht, woanders fehlen sie ja trotzdem. Das heißt, äh wir werden diesen Bedarf nicht
1: über eins zu ein Therapie voll ausfüllen können. Und da kommt aus meiner Sicht einfach das geräte
1: gestützte Training äh mit rein, weil ich eben mit einem Therapeuten, einer Therapeutin, einem guten
1: Trainer, Trainerin 5, seben Leute vielleicht gleichzeitig in der guten geräte gestützten
1: Therapie bearbeiten kann, wenn ich so möchte. Und da da wird die Reise hingehen. Also wir werden
1: mehr in dieser Richtung arbeiten müssen, weil es anders gar nicht geht. Und das wird kommen und wir
1: sehen es ja teilweise schon. Also ich finde, wenn wir auf verschiedene Programme schauen,
1: die die Rentenversicherung bietet und so weiter, da sieht man ja schon, dass diese Verantwortlichen
1: in die Richtung denken, ja, weil es einfach gar nicht mehr anders geht und äh dementsprechend
1: wird's da weitere Dinge geben. Die Kassen werden sich in die Richtung irgendwie weiterentwickeln
1: müssen. Das glaube ich auch und ich meine am Ende, man sieht und Eigenverantwortung muss
1: man natürlich auch ganz klar sagen, also es wird niemand von oben kommen, der es für uns regelt.
1: Da brauchst du jetzt kein Politwissenschaftler sein oder irgendwas, um zu sehen, dass wir da
1: in was reinlaufen, was sich nicht verhindert ist. Ich war viel in Japan unterwegs, geschäftlich. Äh
1: große Five Fans an der Stelle und Japan ist uns ja ein paar Jahre voraus, was das angeht. Also,
1: die haben diesen demografischen Wandel schon mehr durchlebt als wir. Die haben eine noch
1: viel krassere Überalterung als wir. Und das ist ein nicht händelbares Problem. Das ist so brutal,
1: wenn du einfach so und so viel Menschen hast, die die es brauchen und du hast nicht genug Leute,
1: junge Leute, die es bieten können und die es vor allem auch bezahlen und finanzieren können.
1: Und dementsprechend wird unsere Branche da ohne Ende zu tun haben und wir werden
1: uns da weiterentwickeln müssen und ein Teil der Weiterentwicklung wird definitiv Trainingsfläche
1: sein. Also nicht allein die Bank, weil da bist du halt einfach irgendwann begrenzt,
1: sondern dich weiter dausentwickeln und auch inhaltlich, ich werde nicht müde zu sagen,
1: du kannst der beste Therapeut sein an der Bank. Besonders nachhaltig wird es nie sein, wenn die
1: Leute wieder in ihren Alltag zurückgehen und nichts anderes machen. Heißt, es muss egal egal
1: wie gut du bist als Therapeut, als Therapeutin, muss danach etwas weitergehen. Eine Therapie ohne
1: Training ist keine nachhaltige Therapie. Genau. Abs Frasen schwein. Ja, aber es es ist einfach so,
1: ich äh ich stehe da ganz ganz stark dahinter und ähm lebe das glaube ich auch selber ganz gut vor
1: und das wird nicht anders gehen. Super spannend und ich freue mich natürlich über alle, die diesen
1: Weg mit uns gehen wollen. Ja, selbstverständlich. Ja. Ja, ich glaube, das ist das ist tolles tolles
1: Wort zum Thema Training und die meisten machen es ja, wie du auch schon sagst, schon, aber es ist
1: halt auch einfach dieser Sinn dahinter, die Leute vernünftig behandeln zu können und einfach auch
1: noch mehr leisten zu können als Physiotherapeuten, ne? Ja. Ja, ich glaube am Ende gibt's eine Win Win
1: Win Situation, aber wenn du Maximalversorger wirst und das bist du nicht, wenn du nur die
1: Physiotherapie anbietest, ist es übrigens nicht anders als wenn ich jetzt nur Fitness anbiete,
1: bin ich auch nur Minimalversorger. Ja, wenn du aber Dinge zusammenführst und ein Maximalversorger
1: wirst, auch aus der Sicht des Patienten und zukünftigen Kunden, indem du sagst akut Nachsorge,
1: Vorsorge, alles in einem Haus, das ist das Beste, was passieren kann, ne? Ja, und ich unterstreiche
1: alles, was gerade gesagt hat und möchte da auch nichts in die Wiederholungsschleife gehen. Aber
1: neben der Humanressource finde ich sollte auch klar sein, dass und das sehen wir ja,
1: die Einnahmen der Kranken, also der Krankenversicherung werden ja immer geringer
1: und die Ausgaben werden immer höher. Ja, was automatisch ja am Ende zu Einschränkungen führen
1: wird oder ja und da dadurch bedingt denke ich mal ist jeder einzelne mehr gefordert für seine
1: gesundhaltung in die Eigeninitiative zu gehen und da ist auch dann eben die Selbstzahlung zu gehen,
1: ne? Und das Umdenken wird nicht von heute auf morgen stattfinden. Meine ich, also ich mache
1: das jetzt schon sehr lange, also fast so lange wie du. Du machst doch ein bisschen länger. Ähm,
1: man merkt ja schon, wenn ich jetzt da gedanklich zurückgehe, dass heute das Bewusstsein dafür
1: schon deutlich besser ist als noch vor 10, 20 Jahren. Ja, klar. Äh, da tut sich ja schon was.
1: Der Prozess ist langsam. Und da mache ich auch wieder immer wieder gerne äh das Five Beispiel.
1: Wir haben angefangen, kein Mensch wollte das haben. Alle haben uns nur belächelt und
1: jetzt sind es wahrscheinlich weltweit ein paar Millionen Menschen, die es nutzen. Das heißt,
1: diese Beharlichkeit da dran zu bleiben und da sind wir alle als Branche halt gefragt äh oder
1: als Branchen an der Stelle gefragt, dass wir sukzessive Stück für Stück immer mehr
1: Menschen davon überzeugen und begeistern, dass sie etwas für sich tun müssen an der Stelle, ne?
1: Und äh für mich ist so wirklich, ich möchte das so etablieren wie Zähne putzen. Und was wir beim
1: Zähne putzen immer vergessen, das ist ein neues relativ neue Erscheinung, dass wir Zähne putzen,
1: ne? Also, wenn wir zurückgehen, ich bin jetzt 1982er Jahrgang, ich hatte in der Schule noch äh
1: diese und war ja schon früher die Kampagne, aber mir waren die noch, wo die in die Schule gekommen
1: sind und den Kindern erzählt haben, ja, und da rot färben und dass man das sieht, weil weil
1: damals noch nicht auch noch in der Grundschule. Damals war nicht gewährleistet, dass deine Eltern
1: das mit dir machen, weil es noch nicht überall angekommen war. So. Und es war damals halt eine
1: Milliardenkampagne von der Pharma. Die machen das oft ein bisschen besser und schlauer als wir,
1: muss man an der Stelle leider sagen. Haben vielleicht auch ein bisschen mehr Mittel,
1: aber äh das Zähne putzen möchte ich damit sagen, dass wir unsere Zähne bis ans Ende des Lebens
1: behalten, ist eine relativ neue Erscheinung. Also meine Oma hat noch ihre Dritten gehabt,
1: mein Opa auch und die andere Oma auch und mein anderer Opa auch, ne? Das heißt, es war noch ganz
1: normal und jetzt ist eben recht normal, dass wir unsere Zähne behalten, weil wir von klein auf sie
1: pflegen. Und da müssen wir mit dem Muskeln auch hinkommen, weil es ist nichts anderes. Ich pflege
1: meine Muskeln, behalte ich sie Muskelhygiene. Muskelhygiene. Ja, und Gott sei Dank müssen ja
1: nicht alle jeden Tag zweimal Muskeln trainieren, sondern es reicht dann für zweimal die Woche ähm
1: das zu machen. Aber dieses Bewusstsein, das das müssen wir irgendwie schaffen bei den Menschen
1: reinzukriegen. Das wird für uns gesellschaftlich extrem wichtig. Wäre auch geil, wenn es das früher
1: in der Schule beigebracht werden würde, ne? Ja, du eins nach dem anderen, wir sind da beharlich,
1: wir machen unsere Sachen. Ich glaube, dass das früher oder später kommt, weil eben auch wenn
1: der Schmerz groß genug ist, Politik ist ja immer eher kurzfristig, ne? Die Leute schauen, werde
1: ich wieder gewählt? was muss ich machen, dass ich meine Wähler Stimmen kriege und so weiter. Und das
1: stellt da gar nicht immer so Boshaftigkeit, sondern es liegt ein bisschen in der Natur
1: der Sache. Und wenn die aber irgendwann merken, dass das ein Thema wird, was die Menschen bewegt,
1: weil es weil es einfach so ein großer Schmerz wird, dass dass wir als Gesellschaft damit umgehen
1: müssen, dann wird's thematisiert werden, früher oder später und dann werden so Sachen auch kommen,
1: dass es irgendwo äh in im Bildungssystem oder wo auch immer mehr Gewicht kriegt und dann werden
1: wir auch wieder da sein, um es abzuarbeiten, ne? Und das sind Sachen, die für uns positiv sind. Ja,
1: du gibst mir eine Steilvorlage. Ich wollte nämlich noch mit euch beiden mal ein bisschen übers Thema
1: Zukunft reden. Haben wir natürlich schon ein bisschen, ne? Kannst du ein Haken hintermchen. Na,
1: wir haben noch eine spannende Frage, weil es ist ja für dich auch ein sehr persönliches Thema,
1: wie ich raushöre. Wie plant ihr denn als Milon in den nächsten Jahren zu wachsen und ja, das weiter
1: voranzubringen, diese Philosophie, von der du auch gerade erzählt hast? Ja, wir wachsen gerade in in
1: bisschen spezielle Richtung, weil Milon war ja all die Jahre ein ganz ganz starkes Nischenprodukt,
1: nenne ich es mal. Also, wir haben mit diesen Zirkelsystemen äh ein Problem besser gelöst
1: wie jeder andere auf dem Markt. Ähm das Problem war einmal Platz in den Studios, die gut liefen,
1: also dass wir bleiben wir mal bei Physiopraxis auch bei der Physiopraxis, ne? Ideal, ne? Wenn ich
1: 60 70 m² hab genau auf engstem Raum viele Leute bedienen und so weiter. Und in dieser Nische ähm
1: sind wir über Jahre gewachsen, aber wir sind immer in dieser Nische drin geblieben und durch die
1: neuen Produkte, die wir jetzt haben, also in Milon X kommen wir so ein bisschen da teilweise raus.
1: Also ist natürlich ein Produkt, was für Physio und so super geil geeignet ist, aber eben auch für
1: ganz andere Einrichtungen wieder interessant ist. Und über diese neuen Produktentwicklungen bewegen
1: wir uns ein bisschen aus unserer kleinen Insel raus und gehen auf andere Flächen noch drauf,
1: würde ich so sagen. Und das ist bei uns gerade so der große Wachstumstreiber, dass wir nicht mehr
1: nur dieser, also nicht mehr nur rein für diese Zirkellösung stehen, mit der wir groß geworden
1: sind, die immer noch bei uns ein ganz ganz also der Kernbsiness ist, aber wir bewegen uns auch
1: ein bisschen in die anderen Flächen rein und wir sind auch jetzt für andere Einrichtungen teilweise
1: spannend, für Firmen teilweise, wir machen Firmenfitnessgeschichten, ganz andere Sachen,
1: wo man uns gar nicht so auf dem Schirm hat und das hilft uns halt wieder in neuen Märkten zu wachsen
1: und natürlich Internationalisierung ist ein Thema. Thema, ne? Also wir wir wachsen in vielen Ländern
1: halt auch, aber auch in Dach, wenn man überlegt, ne? Als die angefangen haben mit elektronischem
1: Training damals, war das ja wirklich so ganz ganz kleine Nische, wenn wir jetzt alle Wettbewerber
1: zusammennehmen, dann dann reden wir von weit über 100 Millionen Markt wahrscheinlich allein in Dach.
1: Das hätte früher kein Mensch gedacht, ne? Und so wächst es halt und ist natürlich jetzt auch der
1: der die Zeit einfach, ne? Alles wird digitaler, alles wird ähm ja für die Leute greifbarer über
1: die digitalen Welten und dementsprechend sind halt auch unsere damals sehr futuristischen Sachen
1: heute jetzt genau das, was es braucht, nämlich das alles dokumentiert wird, dass die Leute auf ihrem
1: Smartphone haben, all diese Dinge extrem extrem wichtig und ich glaube persönlich nicht dran.
1: Es gibt jetzt ja tausende Apphersteller, die dir halt einen schlaueren Laufzettel machen und sagen,
1: hier mit der KI kannst du jetzt an allen Geräten trainieren und so. Das ist halt immer noch,
1: du musst rumklicken, du musst selber was dokumentieren, du musst aufmachen,
1: du musst selber einstellen. Das ist nicht wirklich konsequent digital. Und deshalb glaube ich halt,
1: dass diese elektronischen Geräte, die wir bauen, die wirklich die Sachen selber machen und wirklich
1: die den Komfort ins Training reinbringen, dass das halt jetzt noch mal eine ganz ganz starke
1: Reise nach oben machen wird. Weil einfach das in die Zeit so perfekt reinpasst. Die Leute erwarten
1: das. Die wollen nichts mehr einstellen, die wollen nicht äh 1000 Klicks machen. Es muss einfach sein.
1: Und da sind wir halt die Vorreiter gewesen all die Jahre. Und jetzt ist die Zeit, wo wir da uns
1: natürlich auch weiterentwickeln ständig und wo jetzt aber auch der Bedarf da ist, wo die Leute
1: sagen: "Hey, ich möchte was modernes." Wenn ich so für die Physiobranche sprechen möchte,
1: dann würde ich sagen, guck mal, da gerade da kommen ja Menschen eigentlich zu uns mit akuten
1: Problemen, teilweise, weil sie vor 30 Jahren Sport abgewählt haben in der Schule auch. Ja, also aus
1: der Bewegung heraus, digitales Zeitalter lässt grüßen, aber sie landen ja bei uns und ich finde
1: sie die Menschen jetzt wieder zu überführen ins Training bedeutet ja, ich muss es einfach machen,
1: denn da ist jemand der nicht bewegungsaffin ist. Ja, und da ist die Einfachheit die beste Lösung,
1: um wieder ins Training zu kommen. Es muss ja in das Leben der Menschen passen. Ja, also das ist
1: glaube, ich beschreib es immer so, unsere Geräte sind ein bisschen wie Navigationssystem im Auto.
1: Ja, ne? Früher sind wir mit dem Straßenatlas auf dem Schoß durch die Gegend gefahren. Hat
1: auch funktioniert. Ja, aber wenn ich mir jetzt vorstelle, ich müsste meine Termine heute, die ich
1: alle so habe im Laufe des Jahres äh alle mit dem Atlas finden. Da würde ich ganz ganz viel Zeit auf
1: der Straße lassen. Und so ist bei unseren Geräten auch, ne? Du du trainierst halt an so einem Gerät
1: mit dem eingebauten Navigationssystem zu deinem Trainingsziel halt einfach auf direktem Weg,
1: ne? Jainewerst wie [ __ ] nicht auskennen. Ja, das ist das was glaube ich der das ganz ganz große
1: Benefit ist für normale Leute. Dann zeigt aber auch Wirkung. Das ist ja ganz entscheidendes die
1: Motivation und das auch wieder für die Therapie, ne? Auch wenn ich jetzt vielleicht als Therapeut,
1: Therapeutin nicht so trainingsaffin bin, wie ich das mein Leben lang war, weil man vielleicht
1: jetzt noch nicht so den Bezug dazu hatte, diese Technologien helfen dir halt mit dem Patienten
1: einfach ein perfektes Training zu machen und du wirst dann immer besser und hast wie gesagt Zeit
1: dafür, dich wirklich um die Leute zu kümmern und das Training läuft einfach automatisch.
1: zb eine automatisierte Progression, also unsere Geräte messen jedes Training, spüren,
1: wann du stärker wirst und erhöhen dir in ganz kleinen Schritten die Gewichte. Das sind Dinge,
1: wo sonst der Therapeut hell wach sein muss und das selber machen muss und so. Das musst du
1: dann einfach nicht mehr machen und das Training ist einfach gut und funktioniert und du kannst
1: dich drauf verlassen und du kannst dich um den Menschen kümmern, ne? Und das sind bildet ja
1: auch maximale Sicherheit ab. Ihr habt sogar eine MDR Zulassung. Also ihr könnt ja sogar Heimmittel
1: damit abrechnen, also dass man nur so am Rande, aber ja, total spannend und äh zeigt aber auch in
1: welchem Zukunftsmarkt wir sind, ne? Mhm. Der der Markt wird äh explodieren. Ja. Die Frage ist nur,
1: wie wir den halt auch bedienen, weil uns teilweise Personal fehlt und alles mögliche fehlt. Aber das
1: sind ja dann wieder Aufgaben, denen wir uns stellen können und wie wir wieder Wege finden,
1: das zu bedienen. Aber dass uns die Arbeit ausgeht, sehe ich tendenziell nicht.
1: Das sehe ich tendenziell nicht. Ich möchte jetzt noch nicht noch ein ganzes Fass aufmachen,
1: aber siehst du vielleicht da auch die KI so ein bisschen als Lösung in der Zukunft in der
1: Physiotherapie? Also ich bin jemand, der diesen neuen Entwicklung grundsätzlich sehr sehr offen
1: entgegensteht, weil die Welt ist immer im Wandel. Ähm und für die Einordnung mal, das ist jetzt
1: meine persönliche Meinungsäußerung, die KI wird ein Impact auf unsere Gesellschaft haben, ähnlich
1: wie früher die Erfindung der Dampfmaschine oder was, ne? Also Industrialisierung so als Stichwort,
1: weil das wird die Welt, wie wir sie kennen, die nächsten Jahre einfach extrem verändern und
1: prägen. Was meine ich damit? Aktuell ist die KI noch ein bisschen gefangen in unserem Smartphone
1: und Ding, dass es halt diese Intelligenz da ist, aber diese Intelligenz wird ein Körper kriegen
1: sehr schnell. Also der einzige Grund, warum ich noch bei Tesla investiert bin, sind nicht
1: die Autos, sondern weil ich da z.B. was Robotik angeht, da einen Bläer sehe, der kommen wird. Ja,
1: ähm, das heißt, es werden, ich sage jetzt mal ein Zeitraum, das ist meine persönliche Meinung,
1: weil die Welt so wahnsinnig schnell geworden ist, wir werden in 15 bis 20 Jahren eine Welt haben,
1: wo ein ganz großer Teil der Arbeit, die anfällt, von Robotern gemacht wird. ist das glaube ich kann
1: ich falsch liegen, aber wenn ich mir angucke, was technologisch schon da ist, wenn ihr mal
1: was weiß ich, wie heißen die Boston Dynamics anguckt oder eben auch bei Tesla oder oder was
1: diese Roboter jetzt schon können, dann schaust du, was die KI jetzt schon kann. Dann schaust
1: du was die KI im letzten Jahr für Schritte nach vorne gemacht hat. Ich mache mal ein Stichwort.
1: Anatomiedarstellung. Vor einem Jahr konnst du die in die Tonne kicken. Heute sind wir nah am Atlas,
1: ne? Also, wenn ich da sag, mach mir Iliopsoas Darstellung im Skelett von Ventral und denkt,
1: da kommt da was raus, wo ich sage, ja, muss ich vielleicht ein zwei Sachen nachieren, aber im
1: großen und ganzen anatomisch ziemlich geil, vor einem Jahr Katastrophe. Das heißt, wir entwickeln
1: uns in einer Geschwindigkeit, das Ding lernt in einer Geschwindigkeit. Wahnsinn, wenn das Ding
1: jetzt noch ein Körper kriegt und ist übrigens auch die Aussage dieser Hersteller, der einzige Grund,
1: dass diese Roboter aussehen wie Menschen ist, dass wir die nachher sympathisch finden. Punkt
1: 1. Punkt 2, sie können dir alles nachmachen. Das heißt, du machst Tätigkeit XY, ein Roboter lernt
1: die von dir. Alle Roboter auf der Welt können das. Das heißt, wir werden eine Welt erleben,
1: wo ganz ganz viel von Robotern auch wirklich physisch in der Welt gemacht wird. Und das wird
1: uns vor ganz neue Aufgaben stellen, weil wenn plötzlich so und so viel Menschen keine Arbeit
1: mehr haben, haben wir ein Sinnthema vorhin kurz drüber gesprochen. Was ist der Sinn des Lebens,
1: wenn du sozusagen keinen Nutzen der Gesellschaft mehr geben kannst in Form von Arbeit, was für uns
1: als Menschen unglaublich wichtig ist in unserem Selbstverständnis? Äh, da kommt also ganz viel
1: auf uns zu und wir haben jetzt schon eine Welt, wo wir uns zu wenig belasten und deshalb trainieren
1: müssen. Jetzt stellt ihr die Welt vor, wo keiner mehr arbeitet oder ein Großteil der Menschen nicht
1: mehr arbeitet. So, und jetzt vielleicht steht der Roboter noch nicht an der Bank. Also, ich glaube,
1: wir Physeherapeuten haben noch äh eine ganze Weile unsere Hände. Ja, aber z.B. Pflege und äh bin ich
1: mir ziemlich sicher. Also ich ich glaube es nicht, dass ich es mir wünsche, aber ich gehe stark davon
1: aus, dass ich am Ende des Lebens einen Roboter habe, der mir durchs Leben hilft. Mhm. Ne? Und
1: egal in welchem Ausmaß das dann auch sei. Ja. Also ich glaube, dasste Dienste nimmt er dir ab. Ja.
1: Und es wird dann halt so sein, dass Pflegeberufe und so weiter wahrscheinlich äh nicht mehr nur
1: von Menschen gemacht werden, sondern eben diese Roboter da sein werden. Und das kann man jetzt
1: als Science Fiction abtun, aber ich glaube in der Geschwindigkeit, wo wir uns weltmäßig gerade
1: bewegen, dass das äh die nächsten 15, 20 Jahre auch in unserem Berufsleben noch Realität wird
1: und dann werden wir uns da ganz anders aufstellen müssen, ne? Und trotzdem gute Nachricht für uns,
1: was ich gerade schon gesagt habe, ich glaube, dass der Bedarf an Training, der Bedarf an Therapie,
1: der Bedarf an Sinn, ich glaube, dass wir ein Teil der Sinnstiftung sein können, weil die Leute bei
1: uns zusammenkommen, weil das eine Community sein kann, weil wir ja viel mehr sind als nur
1: wir machen die Muskeln größer. Ähm, werden wir da glaube ich eine ganz ganz große Rolle spielen in
1: Zukunft. Aber das ist jetzt Wolf Harvard Zukunft Science Fiction ein geiles Schluss. Aber aber das
1: ist so wie ich sehe, so wie ich sehe kann ich völlig falsch liegen und ich kann ich habe vier
1: kleine Kinder. Ich kann nicht sagen, dass ich es mir so wünsche, aber ich glaube auch nicht, dass
1: es jetzt viel hilft das äh von sich wegzudrücken oder zu sagen, ja, das wird sich nicht durchsetzen
1: oder wie auch immer. Die Welt wird sich verändern, wie sie es immer gemacht hat. Die Jungen werden
1: damit viel besser umgehen als wir glauben. Haben wir vorhin schon drüber gesprochen. Ich mache
1: mir meine Kinder da gar nicht so die Sorgen, weil die werden in diese Welt reinwachsen, wie wir in
1: unsere reingewachsen sind. Und äh für uns ist ja eigentlich nur spannend, wie kann ich für mich da
1: das Beste rausholen, wie kann ich da meinen Platz finden, wie kann ich da Erfüllung finden wieder?
1: Und ich glaube, dass es da mehr als genug Möglichkeiten gibt, aber wir werden unfassbar
1: wichtig sein. Also in Form von Geräteherstellern, Trainer, Therapeuten. Wir werden so wichtig
1: für die Gesellschaft sein, wie man sich es noch vorstellen kann, weil der der Mensch,
1: wir wir entwickeln uns ja in Lichtgeschwindigkeit weg von unserer Natur und wir sind die einzigen,
1: die wieder ein bisschen Natur da reinbringen können und dementsprechend werden wir da eine
1: Riesenrolle spielen und vielleicht kann ich ja den Roboter bauen, der alle behandelt dann.
1: Leider leider das überschreitet meine Fähigkeiten ein bisschen, aber wä schon geil.
1: Nein, aber das das äh so kann ich kann ich mir das vorstellen, dass es in die Richtung halt
1: langfristig geht und ähm dann werden wir als Menschheit uns damit auseinandersetzen müssen.
1: Dann treffen wir uns in 20 Jahre wieder und sehen, ob der Roboter entwickelt wurde. Bestimmt ein paar
1: mal auf dem Weg noch, aber ich bin gespannt. Also ich ich hoffe, dass ich es noch alles so erleben
1: darf und sehen darf, weil ich ich bin da schon echt sehr sehr interessiert, wo das hingeht. Ich
1: glaube da auch dran, dass ziemlich und es gibt ja immer eine Gegend, also für alle, die jetzt
1: da so Panik kriegen, wenn sie sowas hören, es ist wird ja immer, also ist ja immer Ying und Yang,
1: wenn die Welt so technologisch wird, dann wird es auch den Trend geben in die Natur und so weiter.
1: Ähm, also das darf man nicht alles so schlecht sehen. Ähm, weil weil man hat ja bestimmt auch
1: so schlecht drauf geguckt, als die Dampfmaschine erfunden wurde. Und ich glaube aber die Leute,
1: die dann später nicht mehr im Bergbau arbeiten mussten, weil das irgendwie eine Maschine gemacht
1: hat, die waren jetzt auch nicht über alle Maßen traurig da drüber. Also man darf, glaube ich,
1: diesen Entwicklungen auch ein bisschen Vertrauen geben und darf auch der Menschheit ein bisschen
1: vertrauen. Wir sind gar nicht so doof, wie wir manchmal glauben und ich glaube, dass wir uns
1: damit auch wieder arrangieren und eine Welt bauen, die auch wieder irgendwie total geil ist. Glaube
1: ich halt. Besser besser kann ich nicht sagen. Das hast du perfekt auf den Punkt gebracht. Okay,
1: Wolf, damit bin ich bei meinen tollen Zetteln hier am Ende. Das war eine richtig geile Folge. Ja,
1: sehr spannend. Hat mir richtig Spaß gemacht und ich finde, du bist der Überschrift gerecht
1: geworden vom Physio zum CEO einer Weltfirma, ne? Also ähm toll, dass du die Zeit gefunden hast,
1: heute hier zu sein und sehr gerne, ich hoffe, ihr habt so viel Freude daran, wie wir es jetzt
1: heute hatten, diese Folge zu hören oder auch zu sehen. Äh und gerne schreibt uns in die Kommentare
1: noch mal rein, wie ihr das empfunden habt. Und vielleicht kommt er ja noch mal und vielleicht zum
1: anderen Thema und kommt alle aufs Event, weil dann können wir es diskutieren. Können wir diskutieren
1: über die Roboter über die Roboter lass erstmal über Apokalypse über dein Vortrag diskutiert. Ja,
1: aber es wird dich mal interessieren, ob da paar Kommentare drunter kommen,
1: so wie andere Menschen das sehen. Stimmt stimmt. Aber ich äh ich bin da echt gespannt, was da alles
1: Wo können wir denn mehr Theorien von dir sehen und dich noch ein bisschen verfolgen zu sehen,
1: ob du den Roboter entwickelst. Genau. Ich habe den YouTube-Kanal Wolf on Tour. Ja, dann gerne
1: auf Instagram da Wolf einfach Wolf_hard, also einfach mein Name und da proste ich sehr viel,
1: also von privat bis fachliche Sachen und wer da Lust hat mir zu folgen, freue ich mich immer kann
1: man ein bisschen Einblick kriegen, was ich so mache. Du hast ja auch immer super geile Gäste
1: in deinem Podcast weiß ich ob jetzt in aus der Trainingswissenschaft super coole Leute, ne? Also
1: Wolfgang Pcki war jetzt paar mal da, der Sohn von Walter. Ähm ja. Also, wir machen da schon, glaube
1: ich, ganz coole Sachen und wir machen die wirklich für unsere Bubble, wenn man so will. Also mein
1: Ansinnen ist jetzt nicht eine Million Follower zu kriegen von irgendwelchen Leuten, sondern wir
1: machen wirklich Inhalte, glaube ich, für Menschen, die was dich antreibt, hast du heute hier gesagt,
1: ja, die sich in die Tiefe interessieren auch, weißt du, die wirklich Bock haben,
1: da was zu lernen bei uns und gerade donnerstags der Podcast kann man glaube ich eine Menge
1: mitnehmen. Also weiterhin gib Gas W für uns. Keine Sorge. Ich weiß gar nicht, wie es anders geht.
1: Okay, Milon F könnt ihr googeln. Ja, Betriebsanalyse gibt's kostenlos mit Thomas,
1: falls ihr Hilfe braucht in eurer Physiotherapie. Und damit sind wir am Ende der Folge. Genau.
1: Danke noch mal, dass du da warst. Danke euch. Danke euch allen da dran bleiben.
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